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TER Rechner – ETF & Fondskosten berechnen

4.5 (8,465 Bewertungen)
🔥 Beliebt ✓ Kostenlos Aktualisiert 15. Februar 2026

Berechne die wahren Kosten deiner ETFs und Fonds mit unserem TER Rechner. Sieh, wie die Gesamtkostenquote (Total Expense Ratio) deine Rendite über Jahre hinweg beeinflusst. Vergleiche Fonds, versteckte Kosten aufdecken und bessere Anlageentscheidungen treffen.

💡

Was ist die TER (Total Expense Ratio)?

Die TER (Total Expense Ratio) oder Gesamtkostenquote gibt an, wie viel Prozent deines investierten Kapitals jährlich für die Verwaltung eines Fonds oder ETFs abgezogen werden. Sie umfasst Verwaltungsgebühren, Depotbankkosten, Lizenzgebühren und Vertriebskosten.

  1. Formel: TER = (Gesamte Fondskosten ÷ Durchschnittliches Fondsvolumen) × 100
  2. Beispiel: Bei einer TER von 0,2% zahlst du 20 € pro Jahr für jeden investierten 10.000 €
  3. Zinseszinseffekt: Gebühren reduzieren den Betrag, der sich weiter verzinst – das multipliziert die Kosten über Zeit
Rechenbeispiel: 10.000 € bei 7% Rendite über 30 Jahre: Mit 0,20% TER hast du 71.014 €. Mit 1,50% TER nur 52.754 €. Das sind 18.260 € weniger – allein durch Gebühren!
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Berechne die Auswirkung der Fondskosten
Sieh, wie viel dich die TER über die Jahre wirklich kostet
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1 Jahr 50 Jahre

💡 Typische TER-Werte

Zwei Fonds vergleichen
Sieh den Unterschied zwischen günstigen und teuren Fonds
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Jahre
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VS
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TER aus Fondsdaten berechnen
Ermittle die Gesamtkostenquote aus den Kennzahlen
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⚙️ So funktioniert die TER

Die Total Expense Ratio (TER), auf Deutsch Gesamtkostenquote, ist die wichtigste Kostenkennzahl bei ETFs und Fonds. Seit 2004 müssen alle in Deutschland zugelassenen Investmentfonds diese Kennzahl im Factsheet ausweisen.

Der tägliche Kostenabzug

Die TER wird nicht als separate Gebühr von deinem Konto abgebucht. Stattdessen wird sie täglich dem Fondsvermögen entnommen:

  1. Tägliche Berechnung: Die jährliche TER wird durch 365 geteilt
  2. NAV-Reduzierung: Der Betrag wird täglich vom Nettoinventarwert (NAV) abgezogen
  3. Unsichtbare Wirkung: Die Performance-Angaben sind bereits um die TER bereinigt
  4. Zinseszins-Verlust: Du verlierst nicht nur die Gebühr, sondern auch deren zukünftige Rendite

📐 TER-Formel

TER = (Jährliche Fondskosten ÷ Durchschnittliches Fondsvolumen) × 100

Beispiel: Ein Fonds mit 500.000 € Kosten und 100.000.000 € Volumen hat eine TER von 0,50%

Was ist in der TER enthalten?

✅ In der TER enthalten

  • Verwaltungsgebühren: Kosten für Fondsmanagement und Research
  • Depotbankgebühren: Verwahrung des Fondsvermögens
  • Lizenzgebühren: Für die Nutzung des Index (bei ETFs)
  • Vertriebskosten: Marketing und Werbung
  • Wirtschaftsprüfung: Jahresabschluss und Compliance
  • Regulatorische Kosten: BaFin-Gebühren, Prospekte

❌ NICHT in der TER enthalten

  • Transaktionskosten: Kauf/Verkauf von Wertpapieren im Fonds
  • Ausgabeaufschlag: Einmalige Kaufgebühr (bei aktiven Fonds)
  • Ordergebühren: Deine Broker-Gebühren beim Kauf
  • Spread: Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs
  • Performance-Fee: Erfolgsabhängige Gebühren
  • Steuern: Abgeltungssteuer, Vorabpauschale

📜 Historische Entwicklung der Fondskosten

Die Kosten von ETFs und Fonds sind in den letzten zwei Jahrzehnten dramatisch gesunken. Der Wettbewerb zwischen Anbietern und die steigende Nachfrage nach kostengünstigen Produkten haben Anlegern Milliarden gespart.

-65%
Rückgang der ETF-Kosten seit 2010
0,37%
Durchschnittliche ETF-TER (2024)
0,03%
Günstigste ETFs auf große Indizes

TER-Entwicklung nach Fondstyp

Fondstyp 2010 2015 2020 2024
Aktien-ETF (breit)0,40%0,25%0,15%0,07%
Anleihen-ETF0,30%0,20%0,12%0,10%
Themen-ETF0,80%0,65%0,55%0,45%
Aktiver Aktienfonds1,80%1,65%1,50%1,40%
Aktiver Mischfonds2,00%1,80%1,60%1,50%

Quelle: extraETF, BVI Investmentstatistik, eigene Recherche

Gründe für sinkende Kosten

  • Neobroker-Revolution: Trade Republic, Scalable Capital und andere bieten kostenlose Sparpläne und niedrige Ordergebühren
  • Skaleneffekte: Große ETFs mit Milliarden an Fondsvolumen können Fixkosten auf mehr Anleger verteilen
  • Intensiver Wettbewerb: iShares, Vanguard, Xtrackers und Amundi unterbieten sich gegenseitig bei den Gebühren
  • Passive Anlage boomt: Immer mehr Anleger wählen günstige ETFs statt teure aktive Fonds
  • MiFID-II-Transparenz: Seit 2018 müssen alle Kosten offengelegt werden – das erhöht den Druck auf teure Anbieter

📈 TER-Richtwerte: Was ist günstig, was ist teuer?

Die angemessene TER hängt stark vom Fondstyp ab. Ein aktiv gemanagter Fonds hat naturgemäß höhere Kosten als ein passiver ETF. Nutze diese Richtwerte zur Orientierung:

Fondstyp Günstig Durchschnitt Teuer Empfehlung
MSCI World ETF 0,07% 0,15% 0,30%+ Unter 0,15%
DAX / Euro Stoxx ETF 0,08% 0,12% 0,25%+ Unter 0,15%
Emerging Markets ETF 0,14% 0,25% 0,50%+ Unter 0,30%
Anleihen-ETF 0,07% 0,15% 0,35%+ Unter 0,20%
Themen-/Sektor-ETF 0,30% 0,50% 0,80%+ Unter 0,60%
Aktiv gemanagter Fonds 0,80% 1,50% 2,00%+ Unter 1,20%
💡 Tipp: Die günstigsten MSCI World ETFs kosten nur noch 0,07% TER (z.B. SPDR MSCI World oder Amundi Prime Global). Das sind nur 7 € pro Jahr für jeden investierten 10.000 € – günstiger geht's kaum!

📊 ETF vs. Aktiver Fonds: Der Kostenvergleich

Der größte Unterschied bei den Fondskosten besteht zwischen passiven ETFs und aktiv gemanagten Fonds. Laut BVI-Statistik liegt die durchschnittliche TER bei ETFs bei 0,37%, während aktive Fonds oft 1,5% bis 2,5% kosten.

📈 Passive ETFs

0,20%
Durchschnittliche TER (Aktien-ETFs)
  • Bilden einen Index automatisch nach
  • Kein teures Fondsmanagement nötig
  • Niedrige Handelsaktivität = weniger Kosten
  • Transparente, regelbasierte Strategie
  • Meist kein Ausgabeaufschlag

🎯 Aktive Fonds

1,50%
Durchschnittliche TER (Aktienfonds)
  • Fondsmanager wählen Aktien aktiv aus
  • Hohe Research- und Personalkosten
  • Häufiges Handeln verursacht Kosten
  • Versprechen, den Markt zu schlagen
  • Oft 4-6% Ausgabeaufschlag beim Kauf

💰 Der 30-Jahres-Vergleich

10.000 € Startkapital + 200 € monatlich bei 7% Rendite:

ETF (0,20% TER) 244.918 €
Aktiver Fonds (1,50% TER) 186.792 €
Deine Ersparnis 58.126 €

⚠️ Können aktive Fonds die höheren Kosten rechtfertigen?

Studien zeigen: Über 90% der aktiv gemanagten Fonds schlagen ihren Vergleichsindex langfristig nicht – nach Abzug der Kosten. Die SPIVA-Studie (S&P Indices Versus Active) belegt seit Jahren, dass passive Anleger mit günstigen ETFs besser fahren.

🔍 Versteckte Kosten: Was die TER nicht zeigt

Die TER ist ein wichtiger Kostenfaktor, aber nicht der einzige. Diese versteckten Kosten können deine Rendite zusätzlich schmälern:

📉

Transaktionskosten

Wenn der Fonds Wertpapiere kauft oder verkauft, fallen Broker-Gebühren an. Bei ETFs mit Index-Anpassungen oder aktiven Fonds mit hohem Umschlag kann das 0,1-0,5% ausmachen.

Auswirkung: 0,05% – 0,50% p.a.
📊

Spread (Geld-Brief-Spanne)

Beim Kauf zahlst du den höheren Briefkurs, beim Verkauf erhältst du den niedrigeren Geldkurs. Bei liquiden ETFs beträgt der Spread nur 0,01-0,05%, bei exotischen ETFs bis zu 0,5%.

Auswirkung: 0,01% – 0,50% pro Trade
💸

Tracking Difference

ETFs bilden ihren Index nie perfekt ab. Die Tracking Difference zeigt die tatsächliche Abweichung zur Index-Performance – oft höher als die TER vermuten lässt.

Auswirkung: -0,2% bis +0,3% p.a.
🏛️

Swap-Kosten

Synthetische ETFs nutzen Swap-Geschäfte zur Indexnachbildung. Die Swap-Gebühr ist oft in der TER enthalten, manchmal aber zusätzlich.

Auswirkung: 0% – 0,20% p.a.
📋

Ausgabeaufschlag

Bei aktiv gemanagten Fonds zahlst du beim Kauf oft 4-6% Ausgabeaufschlag. Bei 10.000 € Anlage sind das sofort 400-600 € weniger im Fonds.

Auswirkung: 0% – 6% einmalig
⏱️

Performance-Fee

Manche aktive Fonds verlangen zusätzlich eine erfolgsabhängige Gebühr (10-20% der Outperformance). Das erhöht die effektiven Kosten oft deutlich.

Auswirkung: 0% – 2% p.a.

📊 Gesamtkostenbeispiel: ETF vs. Aktiver Fonds

Passiver Aktien-ETF
  • TER: 0,20%
  • Transaktionskosten: 0,02%
  • Tracking Difference: 0,05%
  • Spread (einmalig): 0,02%
Gesamtkosten: ~0,27% p.a.
Aktiver Aktienfonds
  • TER: 1,50%
  • Transaktionskosten: 0,30%
  • Ausgabeaufschlag: 5% (einmalig)
  • Performance-Fee: 0,20%
Gesamtkosten: ~2,00% p.a. + 5%

📋 Steuern bei ETFs und Fonds in Deutschland

Neben der TER spielen auch Steuern eine wichtige Rolle bei der Rendite. Seit 2018 gelten in Deutschland einheitliche Regeln für die Besteuerung von Fonds.

Die wichtigsten Steuerregeln

📊 Abgeltungssteuer auf Gewinne

Auf Kursgewinne und Dividenden zahlst du 25% Abgeltungssteuer + 5,5% Solidaritätszuschlag + ggf. Kirchensteuer. Effektiv sind das 26,375% bis ca. 28%.

💰 Vorabpauschale

Thesaurierende Fonds werden jährlich mit einer pauschalen Steuer belastet (Vorabpauschale), auch ohne Verkauf. Der Basiszins wird jährlich vom BMF festgelegt (2024: 2,29%).

✅ Teilfreistellung

Aktienfonds erhalten 30% Teilfreistellung (nur 70% der Erträge werden besteuert). Mischfonds 15%, Immobilienfonds 60-80%. Das reduziert die effektive Steuerlast.

🎯 Sparerpauschbetrag

Die ersten 1.000 € (2.000 € bei Verheirateten) an Kapitalerträgen pro Jahr sind steuerfrei. Stelle einen Freistellungsauftrag bei deinem Broker!

🎯 Steuer-Tipps für ETF-Anleger

Steuereffiziente Strategien
  • Freistellungsauftrag nutzen (1.000 €)
  • Thesaurierende ETFs für Buy-and-Hold
  • Verlustrechnungstopf nutzen
  • FIFO-Prinzip beachten beim Verkauf
Steuerfallen vermeiden
  • Vorabpauschale einplanen (Cash-Bedarf)
  • Depot-Wechsel kann Steuer auslösen
  • Thesaurierende Fonds vor 2018 prüfen
  • Quellensteuer auf ausländische Dividenden

💼 Broker-Kosten: Depot und Ordergebühren

Neben der TER fallen auch Kosten bei deinem Broker an. Die gute Nachricht: Neobroker haben die Gebühren drastisch gesenkt. Ein Depot-Vergleich lohnt sich!

Typische Broker-Gebühren

📋 Depotführungsgebühr

Viele Online-Broker und Neobroker verzichten komplett auf Depotgebühren. Bei Filialbanken können 20-50 € pro Jahr anfallen.

Empfehlung: 0 € bei Neobrokern

💵 Ordergebühr (Einzelkauf)

Die Gebühr pro Wertpapierkauf variiert stark: Von 0-1 € bei Neobrokern bis zu 10-25 € bei Filialbanken.

Empfehlung: 0-1 € pro Order

📅 Sparplan-Gebühr

Viele Broker bieten kostenlose ETF-Sparpläne. Manche berechnen 0,2-1,5% der Sparrate oder einen festen Betrag.

Empfehlung: 0 € bei Trade Republic, Scalable etc.

Broker-Vergleich: Kosten für ETF-Anleger

Broker Depotgebühr Ordergebühr Sparplan Besonderheit
Trade Republic 0 € 1 € 0 € Über 2.000 kostenlose Sparpläne
Scalable Capital 0 € 0,99 € / 0 €* 0 € *Prime: 2,99 €/Monat, dann 0 €
Smartbroker+ 0 € 0 € 0 € Kostenlos über Gettex ab 500 €
ING 0 € 4,90 € + 0,25% 0 € Große Auswahl, guter Service
Comdirect 0 € (3 Jahre)* 3,90 € + 0,25% 1,5% *Danach ggf. Gebühren

🤖 Robo-Advisors: Automatisierte Geldanlage mit ETFs

Robo-Advisors sind digitale Vermögensverwalter, die dein Geld automatisch in ETF-Portfolios anlegen. Sie übernehmen die Auswahl, Rebalancing und Steueroptimierung – gegen eine zusätzliche Gebühr.

Wie Robo-Advisors funktionieren

  1. Risikoprofil ermitteln: Du beantwortest Fragen zu deiner Risikobereitschaft und Anlagehorizont
  2. Portfolio-Vorschlag: Der Robo wählt ein passendes ETF-Portfolio (meist 5-15 ETFs)
  3. Automatisches Rebalancing: Die ursprüngliche Gewichtung wird regelmäßig wiederhergestellt
  4. Reporting: Du erhältst detaillierte Berichte zur Performance und Kosten

Kosten bei Robo-Advisors

Robo-Advisor Servicegebühr Ø ETF-TER Gesamtkosten Mindestanlage
Quirion 0,48% 0,22% 0,70% 1.000 €
Growney 0,38-0,68% 0,17% 0,55-0,85% 500 €
Scalable Wealth 0,75% 0,16% 0,91% 1.000 €
Weltsparen ETF Robo 0,33% 0,16% 0,49% 500 €
OSKAR 0,80-1,00% 0,14% 0,94-1,14% 25 €
💡 Lohnt sich ein Robo-Advisor? Für Anfänger, die keine Zeit oder Lust haben, sich mit ETF-Auswahl zu beschäftigen, kann ein Robo sinnvoll sein. Erfahrene Anleger können mit einem einfachen 1-2 ETF-Portfolio und Neobroker günstiger fahren (0,07-0,20% statt 0,50-1,00%).

⚖️ Regulatorische Grundlagen: TER-Pflichten in Deutschland

In Deutschland und der EU gibt es strenge Vorschriften zur Transparenz bei Fondskosten. Als Anleger profitierst du von diesen Regeln.

Wichtige Regulierungen

📋 Investmentgesetz (seit 2004)

Alle in Deutschland vertriebenen Fonds müssen die TER (Gesamtkostenquote) im Verkaufsprospekt und Factsheet ausweisen. Die Kennzahl muss einheitlich berechnet werden.

🇪🇺 MiFID II (seit 2018)

Die EU-Richtlinie verpflichtet Broker, alle Kosten in Euro und Prozent darzustellen – vor dem Kauf (ex-ante) und nach dem Kauf (ex-post). Versteckte Kosten werden so sichtbar.

📊 PRIIPs-Verordnung (KID)

Das „Basisinformationsblatt" (KID) muss auf maximal 3 Seiten alle wesentlichen Informationen enthalten, einschließlich Kosten, Risiken und Performance-Szenarien.

🏛️ BVI-Richtlinien

Der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) gibt Empfehlungen, welche Kosten in die TER einfließen sollen. Die meisten deutschen Fondsgesellschaften folgen diesen Standards.

Deine Rechte als Anleger

  • Kostenausweis vor Kauf: Dein Broker muss dir vor jedem Kauf eine Kosteninformation zeigen, die alle erwarteten Kosten auflistet
  • Jährlicher Kostennachweis: Du erhältst einmal jährlich eine Übersicht aller tatsächlich angefallenen Kosten in Euro
  • Factsheet-Zugang: Alle wesentlichen Produktinformationen müssen kostenlos online verfügbar sein
  • Beschwerde bei BaFin: Bei Verstößen kannst du dich an die Finanzaufsicht BaFin wenden

🔄 Wertpapierleihe: Wie ETFs Zusatzerträge generieren

Viele ETFs verleihen ihre Wertpapiere an andere Marktteilnehmer (z.B. Hedgefonds für Leerverkäufe). Die Einnahmen aus dieser Wertpapierleihe können die effektiven Kosten des ETFs senken.

So funktioniert die Wertpapierleihe

  1. Verleih: Der ETF verleiht Aktien an einen Kontrahenten gegen eine Gebühr
  2. Sicherheiten: Der Leiher hinterlegt Sicherheiten (meist 102-105% des Leihwerts)
  3. Erträge: Die Leihgebühr wird zwischen ETF-Anbieter und Fondsanleger geteilt
  4. Rückgabe: Bei Bedarf werden die Wertpapiere zurückgefordert

✅ Vorteile der Wertpapierleihe

  • Zusatzerträge von 0,01-0,10% pro Jahr
  • Kann die TER teilweise kompensieren
  • Verbessert die Tracking Difference
  • Streng reguliert und besichert

⚠️ Risiken der Wertpapierleihe

  • Kontrahentenrisiko (bei Ausfall des Leihers)
  • Sicherheiten können an Wert verlieren
  • Nicht alle Erträge gehen an Anleger
  • Komplexität für Durchschnittsanleger

Wertpapierleihe bei großen ETF-Anbietern

Anbieter Wertpapierleihe? Anleger-Anteil Max. Verleihumfang
iShares (BlackRock) Ja 62,5% Bis zu 100%
Vanguard Ja (begrenzt) 100% Max. 30%
Xtrackers (DWS) Ja 70% Bis zu 50%
Amundi Ja 65% Variabel

💰 Strategien zur Kostenminimierung

1

Günstige Core-ETFs wählen

Für den Kern deines Portfolios eignen sich breit gestreute ETFs mit niedriger TER. Ein MSCI World oder FTSE All-World ETF mit 0,07-0,22% TER reicht für die meisten Anleger völlig aus.

2

Neobroker nutzen

Trade Republic, Scalable Capital und Smartbroker+ bieten kostenlose Sparpläne und minimale Ordergebühren. Wechsle von teuren Filialbanken zu günstigen Online-Brokern.

3

Sparplan statt Einzelkäufe

Mit einem kostenlosen Sparplan zahlst du keine Ordergebühren. Außerdem profitierst du vom Cost-Average-Effekt und investierst diszipliniert.

4

Handelszeiten beachten

Kaufe ETFs während der Xetra-Handelszeiten (9-17:30 Uhr), wenn die Spreads am niedrigsten sind. Außerhalb dieser Zeiten können die Kosten deutlich höher sein.

5

Tracking Difference prüfen

Nicht nur die TER zählt! Vergleiche die Tracking Difference verschiedener ETFs auf denselben Index. Ein ETF mit höherer TER kann trotzdem günstiger sein.

6

Ausgabeaufschläge vermeiden

Kaufe niemals Fonds mit Ausgabeaufschlag, wenn es günstigere Alternativen gibt. ETFs haben keinen Ausgabeaufschlag – ein großer Vorteil gegenüber aktiven Fonds.

📁 Beliebte ETF-Portfolios und ihre Kosten

Verschiedene Portfolio-Strategien haben unterschiedliche Kostenstrukturen. Hier sind die beliebtesten Ansätze deutscher Anleger mit ihren typischen TERs:

1-ETF-Portfolio (KISS-Prinzip)

Das einfachste Portfolio: Ein einziger weltweit diversifizierter ETF. Perfekt für Einsteiger.

  • Vanguard FTSE All-World (A2PKXG): TER 0,22% – über 3.700 Aktien weltweit
  • iShares MSCI ACWI (A1JMDF): TER 0,20% – entwickelte Märkte + Emerging Markets
  • SPDR MSCI ACWI (A1JJTC): TER 0,40% – ähnliche Abdeckung, höhere Kosten
Durchschnittliche Portfolio-TER: 0,20-0,25%

2-ETF-Portfolio (70/30 Klassiker)

Die beliebte Kombination aus entwickelten Märkten und Schwellenländern:

  • 70% MSCI World: z.B. iShares Core MSCI World (A0RPWH) – TER 0,20%
  • 30% MSCI Emerging Markets: z.B. iShares Core EM IMI (A111X9) – TER 0,18%
Gewichtete Portfolio-TER: 0,19%

3-ETF-Portfolio (mit Europa-Übergewichtung)

Für Anleger, die europäische Aktien stärker gewichten möchten:

  • 50% MSCI World: TER 0,20%
  • 30% MSCI Europe: z.B. iShares Core MSCI Europe (A0RPWG) – TER 0,12%
  • 20% MSCI Emerging Markets: TER 0,18%
Gewichtete Portfolio-TER: 0,17%

4-ETF-Portfolio (mit Anleihen)

Ein ausgewogeneres Portfolio mit Anleihen-Komponente für geringere Schwankungen:

  • 50% MSCI World: TER 0,20%
  • 20% MSCI Emerging Markets: TER 0,18%
  • 20% Euro-Staatsanleihen: z.B. Xtrackers Eurozone Gov Bond (DBX0AC) – TER 0,09%
  • 10% Euro-Unternehmensanleihen: z.B. iShares € Corp Bond (A0RGEP) – TER 0,20%
Gewichtete Portfolio-TER: 0,18%

👔 Wann lohnt sich ein Finanzberater?

Trotz niedriger ETF-Kosten kann professionelle Beratung in bestimmten Situationen sinnvoll sein. Hier eine ehrliche Einschätzung:

✅ Beratung kann sich lohnen

  • Komplexe Steuersituationen (Selbstständige, Erben, Auswanderer)
  • Große Vermögensübertragungen oder Erbschaften
  • Altersvorsorgeplanung mit Riester, bAV, Rürup
  • Immobilienfinanzierung und Gesamtvermögensplanung
  • Wenn du ohne Beratung gar nicht investieren würdest
  • Disziplinprobleme (Panikverkäufe, Performance-Jagd)

🔧 Selbst machen ist besser

  • Einfache Lebenssituation mit stabilem Einkommen
  • Grundlegendes Finanzwissen vorhanden
  • Zeit und Interesse für eigene Recherche
  • Kleines bis mittleres Vermögen (unter 100.000 €)
  • Diszipliniert bei Buy-and-Hold-Strategie
  • Einfaches 1-3 ETF-Portfolio geplant

Honorarberater vs. Provisionsberater

Kriterium Honorarberater Provisionsberater
Vergütung Direktes Honorar (100-300 €/Stunde) Provision vom Produktanbieter
Interessenkonflikt Gering (unabhängig vom Produkt) Hoch (teurere Produkte = mehr Provision)
Produktauswahl Alle Produkte, inkl. günstige ETFs Meist nur provisionsgenerierende Produkte
Transparenz Vollständig (du weißt, was du zahlst) Versteckt in Produktkosten
Typische Kosten 500-2.000 € einmalig + ggf. Jahresbetreuung 5% Ausgabeaufschlag + laufende Kickbacks
💡 Empfehlung: Wenn du Beratung brauchst, wähle einen Honorarberater (Verband: VDH oder BVFP). Die einmaligen Kosten von 1.000-2.000 € für einen Finanzplan amortisieren sich schnell gegenüber jahrzehntelangen hohen Fondskosten bei Provisionsberatern.

🔮 Die Zukunft der Fondskosten

Die Entwicklung der Fondskosten zeigt klar nach unten. Hier sind die wichtigsten Trends, die du kennen solltest:

Aktuelle Trends

  • Weiterer Preiskampf: Große Anbieter wie iShares, Vanguard, Amundi und Xtrackers unterbieten sich gegenseitig. TERs von 0,05% für Standard-Indizes werden zur Norm.
  • Null-Prozent-ETFs: Einige Anbieter experimentieren mit 0,00% TER als Marketing-Instrument. Diese werden meist durch Wertpapierleihe oder Cross-Selling finanziert.
  • Konsolidierung: Kleine, teure ETFs werden geschlossen oder fusioniert. Das Fondsvolumen konzentriert sich auf wenige große, günstige ETFs.
  • Themen-ETFs boomen: Obwohl Core-ETFs immer günstiger werden, erleben teurere Themen-ETFs (KI, Blockchain, Clean Energy) einen Boom – oft mit 0,40-0,80% TER.
  • Aktive ETFs: Eine neue Kategorie: Aktiv gemanagte ETFs mit niedrigeren Kosten als klassische Fonds (0,30-0,60% TER).

Was bedeutet das für dich?

🎯 Handlungsempfehlungen

Bestehende ETFs behalten
Bei Neukäufen günstigste wählen
Themen-ETF-Hype ignorieren

Wechsle nicht ständig zu neuen, günstigeren ETFs – die Steuerfolgen eines Verkaufs können die TER-Ersparnis jahrelang auffressen. Bei neuen Käufen oder Sparplänen solltest du aber immer die aktuell günstigste Option wählen.

⚠️ Häufige Fehler bei der Kostenbetrachtung

Auch erfahrene Anleger machen diese kostspieligen Fehler. Vermeide sie, um deine Rendite zu maximieren:

1

„0,5% TER ist doch nicht viel"

Über 30 Jahre summieren sich kleine Unterschiede gewaltig. Eine TER von 0,5% statt 0,1% kostet dich bei 100.000 € Anlage über 30 Jahre mehr als 30.000 € Rendite!

2

Nur auf die TER schauen

Die Tracking Difference ist oft aussagekräftiger als die TER. Ein ETF mit 0,20% TER kann durch Wertpapierleihe effektiv günstiger sein als einer mit 0,07% TER.

3

Äpfel mit Birnen vergleichen

Vergleiche nur ETFs auf denselben Index. Ein Emerging Markets ETF mit 0,20% TER ist nicht teurer als ein DAX-ETF mit 0,08% – es sind verschiedene Märkte mit unterschiedlichen Kosten.

4

Broker-Kosten ignorieren

Bei kleinen Sparraten können hohe Ordergebühren die TER-Ersparnis zunichtemachen. 1,50% Gebühr auf 50 € Sparrate sind 0,75 € pro Monat – bei einem kostenlosen Broker sparst du 9 € pro Jahr.

5

Aktive Fonds wegen „guter Performance" kaufen

Vergangene Performance sagt nichts über die Zukunft. Studien zeigen: Die allermeisten aktiven Fonds, die in einem Jahr outperformen, schaffen das nicht dauerhaft. Die hohen Kosten bleiben aber.

6

Zu häufig umschichten

Jeder Kauf und Verkauf verursacht Kosten (Spread, Ordergebühren, ggf. Steuern). Wer ständig sein Portfolio umschichtet, vernichtet Rendite. Buy-and-Hold ist meistens die bessere Strategie.

7

ETF-Wechsel wegen minimaler TER-Unterschiede

Ein Wechsel von 0,20% auf 0,12% TER spart bei 30.000 € etwa 24 € pro Jahr. Aber der Verkauf löst Steuern auf Gewinne aus (26%). Bei 5.000 € Gewinn zahlst du 1.300 € Steuern – das dauert über 50 Jahre, bis es sich rentiert!

8

Kostenlose Sparpläne als einziges Kriterium

Manche Anleger wählen ETFs nur nach Sparplan-Aktionen aus. Aber: Aktionen enden, und ein langfristig günstiger ETF (niedrigere TER, bessere TD) schlägt ein kurzzeitig kostenloses Sparplan-Angebot.

✅ Checkliste: So findest du den günstigsten ETF

Bevor du einen ETF kaufst, gehe diese Checkliste durch, um die kostengünstigste Option zu finden:

Index definiert?

Welchen Index willst du abbilden? (MSCI World, FTSE All-World, DAX, etc.)

TER verglichen?

Vergleiche alle ETFs auf diesen Index. Nutze justETF oder extraETF für den Überblick.

Tracking Difference geprüft?

Die TD zeigt die tatsächliche Abweichung zum Index – oft wichtiger als die TER.

Fondsvolumen ausreichend?

Mindestens 100 Mio. € – kleine Fonds haben Schließungsrisiko und höhere Spreads.

Replikationsmethode passend?

Physisch vollständig, Sampling oder synthetisch? Für große Indizes ist physisch meist besser.

Ausschüttend oder thesaurierend?

Für langfristigen Vermögensaufbau meist thesaurierend (automatische Wiederanlage).

Fondsdomizil steuereffizient?

Irland ist für Dividenden-ETFs oft vorteilhaft (Quellensteuerabkommen mit USA).

Broker-Kosten berücksichtigt?

Ist der ETF bei deinem Broker sparplanfähig? Gibt es Ordergebühren?

❓ Häufig gestellte Fragen zur TER

Was ist eine gute TER bei ETFs?

Für breit gestreute Aktien-ETFs wie MSCI World gilt eine TER unter 0,20% als gut. Die günstigsten ETFs auf große Indizes kosten nur 0,03-0,07%. Bei Themen-ETFs ist 0,30-0,50% akzeptabel, bei aktiven Fonds alles unter 1,0%.

Wird die TER monatlich oder jährlich abgezogen?

Die TER wird täglich anteilig dem Fondsvermögen entnommen – also 1/365 der jährlichen TER pro Tag. Du siehst keine separate Abbuchung; sie ist bereits in der Kursentwicklung enthalten.

Was ist der Unterschied zwischen TER und laufenden Kosten?

Praktisch kein Unterschied. Seit MiFID II wird in Europa der Begriff „laufende Kosten" (Ongoing Charges) bevorzugt. Die Berechnung ist nahezu identisch zur TER.

Wo finde ich die TER eines ETFs?

Die TER findest du im Factsheet des ETFs, auf der Website des Anbieters (iShares, Vanguard etc.), bei deinem Broker oder auf Vergleichsportalen wie justETF, extraETF oder Finanzfluss.

Ist eine TER von 1% zu hoch?

Für einen ETF: Ja, definitiv zu hoch. Für einen aktiv gemanagten Fonds: Eher am oberen Rand. Bedenke: Über 30 Jahre kostet dich 1% TER etwa 25-30% deiner potenziellen Rendite.

Gibt es ETFs ohne TER?

Nein, jeder Fonds hat Verwaltungskosten. Manche Anbieter senken die TER auf 0,00% als Marketing-Maßnahme (z.B. Lyxor bei einigen ETFs), aber das ist selten und oft zeitlich begrenzt.

❓ Weitere Fragen zu ETF-Kosten (15 FAQs)

Was ist der Unterschied zwischen TER und TCO (Total Cost of Ownership)?

Die TER umfasst nur die laufenden Fondskosten. Die TCO (Gesamtkosten des Besitzes) berücksichtigt zusätzlich Transaktionskosten, Spread, Tracking Difference und Broker-Gebühren. Die TCO ist die aussagekräftigere Kennzahl für die tatsächlichen Kosten.

Warum haben manche ETFs auf denselben Index unterschiedliche TERs?

Verschiedene Anbieter haben unterschiedliche Kostenstrukturen, Fondsgrößen und Strategien. Große ETFs mit viel Volumen können Skaleneffekte nutzen. Manche Anbieter setzen auf niedrige TER als Marketing, andere auf Service oder Tracking-Qualität.

Kann sich die TER eines ETFs ändern?

Ja, die TER kann jederzeit angepasst werden. In den letzten Jahren wurden TERs meist gesenkt (Wettbewerbsdruck). Erhöhungen sind selten, aber möglich. Du wirst im Factsheet über Änderungen informiert.

Was ist die Tracking Difference und warum ist sie wichtig?

Die Tracking Difference zeigt die tatsächliche Abweichung zwischen ETF-Rendite und Index-Rendite. Sie kann besser oder schlechter als die TER sein – z.B. wenn der ETF durch Wertpapierleihe Zusatzerträge erzielt. Eine niedrige oder negative TD ist ideal.

Sind synthetische ETFs günstiger als physische?

Früher ja, heute nicht mehr unbedingt. Synthetische (Swap-basierte) ETFs hatten Vorteile bei exotischen Märkten. Mittlerweile sind physisch replizierende ETFs auf große Indizes oft genauso günstig oder günstiger.

Wie wirkt sich die TER auf einen ETF-Sparplan aus?

Bei einem Sparplan summieren sich die Kosten über die Zeit. Bei 200 € monatlicher Sparrate und 0,20% TER zahlst du im ersten Jahr etwa 2,40 € Gebühren. Nach 30 Jahren mit 150.000 € im Depot sind es 300 € pro Jahr – plus der entgangene Zinseszins.

Ist die TER steuerlich absetzbar?

Nein, die TER ist nicht direkt absetzbar. Sie wird aber bereits vor der Renditeberechnung abgezogen, sodass du nur auf den Nettoertrag Steuern zahlst. Indirekt senkt die TER also deine Steuerlast.

Was sind 12b-1-Gebühren?

12b-1-Gebühren sind US-amerikanische Vertriebsgebühren, benannt nach der SEC-Regel. In Europa/Deutschland gibt es diesen Begriff nicht, aber ähnliche Vertriebskosten sind in der TER enthalten.

Warum sind Schwellenländer-ETFs teurer?

Emerging Markets ETFs haben höhere TERs wegen: (1) Höherer Handelskosten in exotischen Märkten, (2) Währungsumrechnungen, (3) Komplexerer Steuerstrukturen, (4) Weniger liquider Aktien. Eine TER von 0,15-0,25% ist hier normal.

Lohnt sich ein ETF-Wechsel wegen niedrigerer TER?

Rechne es durch: Ein Wechsel von 0,20% auf 0,07% TER spart bei 50.000 € etwa 65 € pro Jahr. Aber der Verkauf löst Steuern auf Gewinne aus (ca. 26%). Bei hohen Buchgewinnen kann das mehrere Jahre dauern, bis sich der Wechsel lohnt.

Was bedeutet „laufende Kosten" im Factsheet?

„Laufende Kosten" (Ongoing Charges) ist der EU-konforme Begriff für die TER seit MiFID II. Die Berechnung ist praktisch identisch. In manchen Dokumenten siehst du beide Begriffe.

Wie verdienen ETF-Anbieter mit so niedrigen TERs Geld?

Durch Masse: Ein ETF mit 50 Milliarden € und 0,07% TER generiert 35 Millionen € Einnahmen pro Jahr. Dazu kommen Erträge aus Wertpapierleihe (meist 60-70% für den ETF, Rest für den Anbieter) und Cross-Selling anderer Produkte.

Sollte ich wegen 0,05% TER-Unterschied wechseln?

Bei kleinen Unterschieden (unter 0,10%) und existierenden Positionen: Eher nein. Der Aufwand und mögliche Steuerfolgen überwiegen. Bei Neukäufen oder Sparplänen kannst du aber problemlos den günstigeren ETF wählen.

Haben thesaurierende und ausschüttende ETFs unterschiedliche TERs?

Normalerweise nicht. Die gleiche ETF-Variante (z.B. iShares Core MSCI World) hat oft dieselbe TER, egal ob thesaurierend (Acc) oder ausschüttend (Dist). Kleine Unterschiede können durch unterschiedliche Fondsdomizile entstehen.

Was passiert mit der TER, wenn das Fondsvolumen sinkt?

Bei stark sinkendem Volumen kann der Anbieter die TER erhöhen oder den ETF schließen (Liquidation). Du erhältst dann den aktuellen Wert ausbezahlt. Wähle ETFs mit stabilem oder wachsendem Fondsvolumen (idealerweise über 100 Mio. €).

✓ Expertengeprüft

Dieser Rechner verwendet Standardformeln zur Berechnung von Fondskosten und deren Auswirkung auf die Rendite. Die TER-Richtwerte basieren auf Daten von extraETF, BVI (Bundesverband Investment und Asset Management) und Morningstar. Aktuelle TERs findest du im Factsheet deines ETFs.

Zuletzt geprüft und aktualisiert: 15. Februar 2026

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