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BMI Rechner (Body-Mass-Index)

4.5 (54 Bewertungen)
🔥 Beliebtester ✓ Kostenlos Aktualisiert 15. Februar 2026

Berechnen Sie Ihren Body-Mass-Index (BMI) sofort mit unserem kostenlosen Online-Rechner. Der BMI ist ein weltweit anerkanntes Screening-Tool, das hilft festzustellen, ob Ihr Gewicht im gesunden Bereich für Ihre Körpergröße liegt. Geben Sie einfach Ihre Körpergröße und Ihr Gewicht ein, um Ihren BMI-Wert, Ihre Gewichtskategorie und den gesunden Gewichtsbereich zu erhalten. Dieser Rechner folgt den Standards der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Deutschen Adipositas Gesellschaft. Ob Sie Ihre Fitness verfolgen, Ihre Gesundheit überwachen oder einfach neugierig auf Ihren BMI sind – dieser Rechner liefert sofortige, genaue Ergebnisse mit personalisierten Interpretationen und Empfehlungen für ein gesundes Leben.

💡

Was ist der BMI und warum ist er wichtig?

Der Body-Mass-Index (BMI) ist eine einfache Berechnung aus Ihrem Körpergewicht und Ihrer Körpergröße, die eine Zahl ergibt, die anzeigt, ob Sie untergewichtig, normalgewichtig, übergewichtig oder adipös sind. Er ist eines der am häufigsten verwendeten Gesundheits-Screening-Tools von Ärzten, Ernährungswissenschaftlern und Fitness-Experten weltweit, da er eine schnelle Einschätzung potenzieller gewichtsbedingter Gesundheitsrisiken ermöglicht.

Die BMI-Formel ist denkbar einfach:

  1. BMI = Körpergewicht (kg) ÷ Körpergröße² (m²)
  2. Messen Sie Ihr Gewicht in Kilogramm
  3. Messen Sie Ihre Größe in Metern
  4. Teilen Sie Ihr Gewicht durch Ihre Größe zum Quadrat
Beispiel: Eine Person mit 70 kg Gewicht und 1,75 m Körpergröße:
BMI = 70 ÷ (1,75 × 1,75) = 70 ÷ 3,0625 = 22,9 kg/m² (Normalgewicht)
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Berechnen Sie Ihren BMI
Geben Sie Ihre Körpergröße und Ihr Gewicht ein, um Ihren Body-Mass-Index sofort zu berechnen
cm
kg
BMI Tabelle nach WHO-Klassifikation
Übersicht der BMI-Kategorien nach Weltgesundheitsorganisation
Kategorie BMI-Bereich (kg/m²) Gesundheitsrisiko
Starkes Untergewicht < 16,0 Hoch
Mäßiges Untergewicht 16,0 – 16,9 Mäßig
Leichtes Untergewicht 17,0 – 18,4 Gering
Normalgewicht 18,5 – 24,9 Minimal
Übergewicht (Präadipositas) 25,0 – 29,9 Leicht erhöht
Adipositas Grad I 30,0 – 34,9 Mäßig erhöht
Adipositas Grad II 35,0 – 39,9 Hoch
Adipositas Grad III ≥ 40,0 Sehr hoch

📋 Wichtige Hinweise zur BMI-Tabelle:

  • Quelle: Diese Klassifikation basiert auf den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Erwachsene ab 20 Jahren.
  • Individuelle Unterschiede: Der BMI berücksichtigt nicht Muskelmasse, Knochendichte, Alter oder Geschlecht.
  • Alter: Für ältere Menschen (über 65) wird ein leicht höherer BMI (bis 27) oft als unbedenklich angesehen.
  • Kinder & Jugendliche: Für Personen unter 20 Jahren gelten spezielle BMI-Perzentilkurven.
BMI-Kategorien erklärt
Detaillierte Informationen zu den einzelnen Gewichtskategorien
🔵

Untergewicht (BMI < 18,5)

Untergewicht kann auf Nährstoffmangel, Essstörungen oder andere Gesundheitsprobleme hinweisen. Mögliche Risiken sind:

  • Geschwächtes Immunsystem
  • Osteoporose (Knochenschwund)
  • Anämie (Blutarmut)
  • Fruchtbarkeitsprobleme
  • Haarausfall und brüchige Nägel

Empfehlung: Konsultieren Sie einen Arzt, um mögliche Ursachen abzuklären und einen gesunden Ernährungsplan zu erstellen.

🟢

Normalgewicht (BMI 18,5 – 24,9)

Normalgewicht bedeutet, dass Ihr Gewicht im gesunden Bereich für Ihre Körpergröße liegt. Vorteile:

  • Geringstes Risiko für gewichtsbedingte Erkrankungen
  • Optimale körperliche Leistungsfähigkeit
  • Geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Bessere Stoffwechselgesundheit
  • Höhere Lebensqualität

Empfehlung: Halten Sie Ihr Gewicht durch ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung.

🟡

Übergewicht/Präadipositas (BMI 25 – 29,9)

Übergewicht erhöht das Risiko für verschiedene Gesundheitsprobleme:

  • Erhöhter Blutdruck (Hypertonie)
  • Erhöhte Cholesterinwerte
  • Typ-2-Diabetes Vorstufe
  • Gelenkprobleme
  • Schlafapnoe

Empfehlung: Lebensstiländerungen wie mehr Bewegung und gesündere Ernährung können helfen, das Gewicht zu reduzieren.

🔴

Adipositas (BMI ≥ 30)

Adipositas (Fettleibigkeit) ist mit erheblichen Gesundheitsrisiken verbunden:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Typ-2-Diabetes mellitus
  • Bestimmte Krebsarten
  • Gallenblasenerkrankungen
  • Arthrose und Gelenkbeschwerden
  • Psychische Belastungen

Empfehlung: Suchen Sie professionelle Hilfe für ein umfassendes Gewichtsmanagement-Programm unter ärztlicher Aufsicht.

📚 Alles über den Body-Mass-Index (BMI)

Was ist der Body-Mass-Index (BMI)?

Der Body-Mass-Index (BMI), auch Körpermasseindex (KMI) genannt, ist ein international anerkanntes Maß zur Bewertung des Körpergewichts im Verhältnis zur Körpergröße. Diese einfache Kennzahl wurde in den 1830er Jahren vom belgischen Mathematiker Adolphe Quetelet entwickelt und wird seit den 1970er Jahren von Gesundheitsorganisationen weltweit als Standard-Screening-Tool verwendet.

Der BMI berechnet sich aus dem Quotienten von Körpergewicht in Kilogramm und Körpergröße in Metern zum Quadrat (kg/m²). Er dient als Orientierungswert, um festzustellen, ob das Gewicht einer Person im gesunden Bereich liegt oder ob ein erhöhtes Risiko für gewichtsbedingte Gesundheitsprobleme besteht.

In Deutschland nutzen Ärzte, Krankenkassen wie die AOK, TK, Barmer und DAK sowie Ernährungsberater den BMI als ersten Anhaltspunkt für die Gewichtsbewertung. Die Deutsche Adipositas Gesellschaft (DAG) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben standardisierte Klassifikationen entwickelt, die weltweit angewendet werden.

Die BMI-Formel: So wird berechnet

Die Berechnung des Body-Mass-Index ist mathematisch einfach und erfordert nur zwei Messwerte: Ihr aktuelles Körpergewicht und Ihre Körpergröße.

BMI = Körpergewicht (kg) ÷ Körpergröße² (m²)
Rechenbeispiel:
Person: 75 kg Gewicht, 1,80 m Größe
BMI = 75 ÷ (1,80 × 1,80) = 75 ÷ 3,24 = 23,1 kg/m²

Das Ergebnis wird in der Einheit kg/m² (Kilogramm pro Quadratmeter) angegeben, auch wenn die Einheit im alltäglichen Gebrauch oft weggelassen wird. Der berechnete Wert kann dann anhand der WHO-BMI-Tabelle eingeordnet werden, um festzustellen, ob das Gewicht im gesunden Bereich liegt.

BMI-Klassifikation nach WHO und Deutsche Adipositas Gesellschaft

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine standardisierte Einteilung der BMI-Werte entwickelt, die auch von der Deutschen Adipositas Gesellschaft übernommen wurde. Diese Klassifikation gilt für Erwachsene ab 18 bzw. 20 Jahren und unterscheidet mehrere Gewichtskategorien:

Untergewicht (BMI unter 18,5)

Untergewicht wird weiter unterteilt in starkes Untergewicht (unter 16,0), mäßiges Untergewicht (16,0-16,9) und leichtes Untergewicht (17,0-18,4). Untergewicht kann auf Nährstoffmängel, Essstörungen wie Anorexie, chronische Erkrankungen oder einen zu hohen Stoffwechsel hinweisen. Die gesundheitlichen Risiken umfassen ein geschwächtes Immunsystem, Osteoporose, Fruchtbarkeitsprobleme und Herz-Kreislauf-Schwäche.

Normalgewicht (BMI 18,5 – 24,9)

Der Normalbereich wird als optimaler BMI-Bereich angesehen, in dem das Gewicht im Verhältnis zur Körpergröße als gesund gilt. In Deutschland haben etwa ein Drittel der Männer und knapp die Hälfte der Frauen einen BMI im Normalbereich. In diesem Bereich ist das Risiko für gewichtsbedingte Erkrankungen am geringsten. Das Konzept des "Idealgewichts" wird heute von Experten eher kritisch gesehen, da individuelle Faktoren wie Körperbau und Fitness berücksichtigt werden sollten.

Übergewicht/Präadipositas (BMI 25,0 – 29,9)

Bei einem BMI zwischen 25 und 30 spricht man von Übergewicht oder Präadipositas. In Deutschland sind laut Robert Koch-Institut etwa 67% der Männer und 53% der Frauen übergewichtig oder adipös. Übergewicht erhöht das Risiko für Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte, Typ-2-Diabetes, Gelenkprobleme und Schlafapnoe. Lebensstiländerungen können in diesem Stadium oft noch ohne medizinische Intervention helfen.

Adipositas (BMI ab 30,0)

Adipositas, auch Fettleibigkeit genannt, wird in drei Schweregrade eingeteilt: Adipositas Grad I (BMI 30-34,9), Adipositas Grad II (BMI 35-39,9) und Adipositas Grad III oder morbide Adipositas (BMI ab 40). Adipositas ist mit erheblichen Gesundheitsrisiken verbunden, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes, bestimmte Krebsarten, Gallensteine, Schlafstörungen und psychische Belastungen. Die Behandlung sollte unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.

BMI bei Männern und Frauen: Gibt es Unterschiede?

Die BMI-Formel und die grundlegenden Klassifikationskategorien sind für Männer und Frauen identisch. Allerdings gibt es biologische Unterschiede in der Körperzusammensetzung, die bei der Interpretation berücksichtigt werden sollten.

Männer haben typischerweise einen höheren Anteil an Muskelmasse und weniger Körperfett als Frauen. Da Muskeln schwerer sind als Fett, können muskulöse Männer einen erhöhten BMI haben, ohne tatsächlich übergewichtig zu sein. Für Männer gilt ein BMI zwischen 20 und 25 oft als optimal.

Frauen haben von Natur aus einen höheren Körperfettanteil, der biologisch bedingt ist und für Hormonfunktionen, Fruchtbarkeit und Schwangerschaft wichtig ist. Einige Experten empfehlen für Frauen einen etwas niedrigeren oberen Normalbereich (18,5-24). Die Wechseljahre (Menopause) können den Stoffwechsel und die Körperzusammensetzung verändern.

Aufgrund dieser Unterschiede empfehlen Gesundheitsexperten, den BMI durch zusätzliche Messungen wie den Taillenumfang oder das Taillen-Hüft-Verhältnis (Waist-to-Hip-Ratio, WHR) zu ergänzen.

BMI nach Alter: Wie verändert sich der Normalbereich?

Das Körpergewicht und die Körperzusammensetzung verändern sich im Laufe des Lebens. Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich der Stoffwechsel, die Muskelmasse nimmt ab und der Körperfettanteil steigt.

Empfohlene BMI-Bereiche nach Alter:

  • 19-24 Jahre: BMI 19-24
  • 25-34 Jahre: BMI 20-25
  • 35-44 Jahre: BMI 21-26
  • 45-54 Jahre: BMI 22-27
  • 55-64 Jahre: BMI 23-28
  • 65+ Jahre: BMI 24-29

Für ältere Menschen (ab 65 Jahren) wird ein leicht erhöhter BMI von bis zu 27 oder sogar 29 oft als unbedenklich angesehen. Studien zeigen, dass ältere Erwachsene mit einem BMI im oberen Normalbereich oft bessere Überlebensraten bei Krankheiten haben.

Grenzen und Kritik am BMI

Obwohl der BMI ein nützliches Screening-Tool ist, hat er mehrere Einschränkungen:

🏋️ Muskelmasse wird nicht berücksichtigt

Der BMI unterscheidet nicht zwischen Fett- und Muskelmasse. Sportler können einen erhöhten BMI haben, obwohl sie einen niedrigen Körperfettanteil haben.

📍 Fettverteilung wird ignoriert

Der BMI sagt nichts über die Verteilung des Körperfetts aus. Bauchfett (viszerales Fett) ist besonders gesundheitsschädlich.

👥 Keine individuelle Anpassung

Der BMI berücksichtigt nicht Körperbau, ethnische Herkunft, Knochendichte oder Gesundheitszustand.

📊 Nur ein Richtwert

Der BMI sollte als ein Gesundheitsindikator unter vielen betrachtet werden und nicht als alleinige Diagnose.

Alternativen und Ergänzungen zum BMI

Um ein vollständigeres Bild zu erhalten, empfehlen Experten, den BMI mit anderen Messungen zu kombinieren:

Taillenumfang

Für Männer gilt ein Taillenumfang über 94 cm als erhöhtes Risiko, über 102 cm als deutlich erhöhtes Risiko. Für Frauen liegen die Grenzwerte bei 80 cm bzw. 88 cm.

Taillen-Hüft-Verhältnis (WHR)

Das WHR setzt den Taillenumfang ins Verhältnis zum Hüftumfang. Ein WHR über 1,0 bei Männern bzw. über 0,85 bei Frauen deutet auf erhöhte Risiken hin.

Taillen-Größe-Verhältnis (WHtR)

Ein Wert unter 0,5 gilt als gesund ("Ihr Taillenumfang sollte weniger als die Hälfte Ihrer Körpergröße betragen").

Körperfettanteil

Für Männer gilt ein Körperfettanteil von 10-20% als normal, für Frauen 20-30%.

Tipps für ein gesundes Gewicht

🥗

Ausgewogene Ernährung

Setzen Sie auf vielfältige, nährstoffreiche Ernährung mit viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukten und mageren Proteinen.

🏃

Regelmäßige Bewegung

Mindestens 150 Minuten moderate oder 75 Minuten intensive körperliche Aktivität pro Woche.

😴

Ausreichend Schlaf

Erwachsene sollten 7-9 Stunden Schlaf pro Nacht anstreben für optimalen Stoffwechsel.

💧

Hydratation

Trinken Sie ausreichend Wasser – etwa 1,5 bis 2 Liter täglich.

🧘

Stressmanagement

Praktizieren Sie Entspannungstechniken wie Meditation, Yoga oder Atemübungen.

🎯

Realistische Ziele

Eine Gewichtsabnahme von 0,5-1 kg pro Woche ist nachhaltig und gesund.

Gesundheitsrisiken bei zu hohem oder zu niedrigem BMI

Ein BMI außerhalb des Normalbereichs ist mit verschiedenen Gesundheitsrisiken verbunden. Diese Korrelationen sind wissenschaftlich gut dokumentiert und sollten ernst genommen werden, auch wenn der BMI nur ein Screening-Tool ist.

Risiken bei erhöhtem BMI (Übergewicht und Adipositas)

Übergewicht und Adipositas sind mit einem erhöhten Risiko für zahlreiche Erkrankungen verbunden. Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall gehören zu den häufigsten Folgen, da Übergewicht zu Bluthochdruck, erhöhten Cholesterinwerten und Arteriosklerose beitragen kann. Typ-2-Diabetes ist ebenfalls eng mit Übergewicht verknüpft – etwa 80-90% der Menschen mit Typ-2-Diabetes sind übergewichtig oder adipös.

Weitere Risiken umfassen bestimmte Krebsarten (insbesondere Darm-, Brust- und Gebärmutterkrebs), Schlafapnoe, Gallensteine, Fettlebererkrankung, Arthrose durch die erhöhte Belastung der Gelenke, sowie psychische Belastungen wie Depression und vermindertes Selbstwertgefühl. Studien zeigen, dass bereits eine Gewichtsreduktion von 5-10% des Körpergewichts signifikante Verbesserungen dieser Risikofaktoren bewirken kann.

Risiken bei zu niedrigem BMI (Untergewicht)

Untergewicht kann ebenso gravierende Gesundheitsfolgen haben. Ein geschwächtes Immunsystem macht Betroffene anfälliger für Infektionen. Osteoporose (Knochenschwund) tritt häufiger auf, da dem Körper die nötigen Nährstoffe für gesunde Knochen fehlen können. Anämie durch Eisenmangel, Fruchtbarkeitsprobleme bei Frauen und Männern, Muskelschwund und chronische Müdigkeit sind weitere mögliche Folgen.

Bei starkem Untergewicht können auch Herzrhythmusstörungen, Nierenschäden und im Extremfall lebensbedrohliche Zustände auftreten. Untergewicht hat vielfältige Ursachen, darunter Essstörungen wie Anorexie oder Bulimie, chronische Erkrankungen, Schilddrüsenüberfunktion oder psychische Belastungen. Eine medizinische Abklärung ist bei Untergewicht daher dringend empfohlen.

Der BMI in der klinischen Praxis

In der medizinischen Praxis wird der BMI als Ausgangspunkt für weitere Untersuchungen und Beratungen verwendet. Ärzte und Ernährungsberater nutzen ihn zusammen mit anderen Messungen und der Krankengeschichte, um ein Gesamtbild der Gesundheit eines Patienten zu erstellen. Der BMI allein führt nicht zu einer Diagnose, kann aber auf die Notwendigkeit weiterer Untersuchungen hinweisen.

Bei der Gesundheitsuntersuchung (Check-up) wird der BMI routinemäßig ermittelt und im Gesundheitspass dokumentiert. Krankenkassen wie die TK, Barmer, AOK und DAK bieten oft Programme zur Gewichtsreduktion an, die bei einem erhöhten BMI in Anspruch genommen werden können. Die Deutsche Adipositas Gesellschaft empfiehlt bei einem BMI ab 30 eine strukturierte Behandlung, die Ernährungsberatung, Bewegungstherapie und verhaltenstherapeutische Ansätze kombiniert.

Für die Langzeitüberwachung des Gewichts und der Gesundheit ist der BMI ein einfaches, kostenloses Werkzeug, das jeder zu Hause verwenden kann. Er ersetzt jedoch keine professionelle medizinische Beratung und sollte immer im Kontext der individuellen Gesundheitssituation betrachtet werden.

BMI und Ernährungsumstellung: Praktische Empfehlungen

Wenn Ihr BMI darauf hindeutet, dass eine Gewichtsanpassung sinnvoll sein könnte, sind nachhaltige Ernährungsumstellungen der wichtigste erste Schritt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine ausgewogene Mischkost mit reichlich Gemüse und Obst (mindestens 5 Portionen täglich), Vollkornprodukten, mageren Proteinquellen und gesunden Fetten aus Nüssen, Samen und Fisch.

Wichtig ist ein moderates Kaloriendefizit von etwa 500-750 kcal pro Tag für eine gesunde Gewichtsabnahme. Crash-Diäten mit extremer Kalorienreduktion führen zwar kurzfristig zu schnellem Gewichtsverlust, der aber oft hauptsächlich aus Wasser und Muskelmasse besteht. Der gefürchtete Jo-Jo-Effekt ist die häufige Folge solcher radikalen Diäten.

Achtsames Essen, regelmäßige Mahlzeiten, ausreichend Protein und die Reduktion von Zucker und verarbeiteten Lebensmitteln sind wissenschaftlich fundierte Strategien für nachhaltiges Gewichtsmanagement. Eine Ernährungsberatung durch qualifizierte Fachkräfte kann den Prozess unterstützen und individuell angepasste Empfehlungen liefern.

❓ Häufig gestellte Fragen zum BMI

Was ist der BMI und wofür wird er verwendet?

Der Body-Mass-Index (BMI) ist eine Kennzahl, die das Verhältnis von Körpergewicht zur Körpergröße beschreibt. Er wird berechnet, indem das Gewicht in Kilogramm durch das Quadrat der Größe in Metern geteilt wird (BMI = kg/m²). Der BMI wird weltweit als Screening-Tool verwendet, um festzustellen, ob eine Person unter-, normal- oder übergewichtig ist. Ärzte, Krankenkassen und Gesundheitsorganisationen nutzen ihn als ersten Anhaltspunkt für die Bewertung des Körpergewichts und damit verbundener Gesundheitsrisiken. Der BMI wurde ursprünglich von dem belgischen Mathematiker Adolphe Quetelet in den 1830er Jahren entwickelt und wird seit den 1970er Jahren von der WHO als internationaler Standard verwendet. In Deutschland nutzen alle großen Krankenkassen wie TK, Barmer, AOK und DAK den BMI zur Einschätzung des Gewichtsstatus.

Wie berechne ich meinen BMI richtig?

Die BMI-Berechnung ist mathematisch einfach: Teilen Sie Ihr Körpergewicht in Kilogramm durch Ihre Körpergröße in Metern zum Quadrat. Die Formel lautet: BMI = Gewicht (kg) ÷ Größe² (m²). Für eine genaue Messung sollten Sie sich morgens, nüchtern und ohne Kleidung wiegen. Stehen Sie bei der Größenmessung ohne Schuhe aufrecht an einer Wand. Beispiel: Bei 75 kg Gewicht und 1,80 m Größe berechnen Sie: 75 ÷ (1,80 × 1,80) = 75 ÷ 3,24 = 23,1 kg/m². Unser BMI Rechner führt diese Berechnung automatisch durch und zeigt Ihnen sofort Ihre Kategorie sowie den gesunden Gewichtsbereich für Ihre Körpergröße an. Für konsistente Ergebnisse empfiehlt es sich, immer zur gleichen Tageszeit und unter gleichen Bedingungen zu messen.

Welcher BMI ist für mein Alter und Geschlecht normal?

Der als normal geltende BMI-Bereich liegt laut WHO zwischen 18,5 und 24,9 kg/m² für Erwachsene. Für Männer wird aufgrund des höheren Muskelanteils manchmal ein Bereich von 20-25, für Frauen von 18,5-24 empfohlen. Mit dem Alter verschiebt sich der optimale Bereich leicht nach oben, da der Stoffwechsel sich verändert: Für Menschen über 65 wird ein BMI bis 27 oder sogar 29 oft als unbedenklich angesehen. Studien zeigen sogar, dass ältere Menschen mit leichtem Übergewicht bessere Überlebensraten bei Erkrankungen haben können. Für Kinder und Jugendliche (2-19 Jahre) gelten spezielle Perzentilkurven, die das Alter und Geschlecht berücksichtigen. Der BMI sollte immer im Kontext der individuellen Gesundheit, des Lebensstils und der Körperzusammensetzung betrachtet werden.

Ist der BMI wirklich aussagekräftig?

Der BMI ist ein nützlicher Richtwert für die Allgemeinbevölkerung, hat aber bekannte Einschränkungen. Er unterscheidet nicht zwischen Muskel- und Fettmasse, weshalb sportliche Menschen mit viel Muskeln fälschlicherweise als "übergewichtig" eingestuft werden können. Ebenso sagt der BMI nichts über die Fettverteilung aus – Bauchfett (viszerales Fett) ist gesundheitlich gefährlicher als Fett an Hüften oder Oberschenkeln. Auch Faktoren wie Knochendichte, Körperbau und ethnische Herkunft werden nicht berücksichtigt. Deshalb empfehlen Experten, den BMI mit anderen Maßen wie dem Taillenumfang, dem Taillen-Hüft-Verhältnis oder dem Körperfettanteil zu kombinieren. Trotz dieser Einschränkungen ist der BMI aufgrund seiner Einfachheit und weltweiten Standardisierung weiterhin das am häufigsten verwendete Screening-Tool für gewichtsbedingte Gesundheitsrisiken.

Was ist ein gesundes Gewicht für meine Größe?

Das gesunde Gewicht lässt sich aus dem BMI-Normalbereich (18,5-24,9) ableiten. Sie können Ihr Mindest- und Höchstgewicht berechnen: Minimalgewicht = 18,5 × Größe² (in m), Maximalgewicht = 24,9 × Größe² (in m). Beispiel für eine Person mit 1,70 m Größe: Minimal = 18,5 × 2,89 = 53,5 kg, Maximal = 24,9 × 2,89 = 71,9 kg. Für eine Person mit 1,80 m Größe liegt der Bereich bei 60 bis 81 kg. Unser BMI Rechner zeigt Ihnen diesen Bereich automatisch an. Bedenken Sie jedoch, dass das individuelle "gesunde Gewicht" von weiteren Faktoren wie Körperbau, Muskelmasse, Alter und allgemeiner Fitness abhängt. Das Wohlfühlgewicht kann innerhalb des Normalbereichs variieren, und nicht jeder muss am unteren oder oberen Ende des Bereichs sein, um gesund zu sein.

Was ist Adipositas und ab welchem BMI spricht man davon?

Adipositas (Fettleibigkeit) ist eine chronische Erkrankung, die durch übermäßige Ansammlung von Körperfett gekennzeichnet ist und beginnt nach WHO-Definition bei einem BMI ab 30 kg/m². Sie wird in drei Schweregrade eingeteilt: Adipositas Grad I (BMI 30-34,9), Grad II (BMI 35-39,9) und Grad III (BMI ab 40, auch als morbide oder extreme Adipositas bezeichnet). In Deutschland sind laut Robert Koch-Institut etwa 19% der Erwachsenen adipös, mit steigender Tendenz. Adipositas ist mit erheblichen Gesundheitsrisiken verbunden, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes, bestimmte Krebsarten, Schlafapnoe und verkürzte Lebenserwartung. Die Behandlung sollte multimodal erfolgen und je nach Schweregrad Ernährungsumstellung, Bewegungstherapie, Verhaltensänderung und in manchen Fällen medikamentöse oder chirurgische Interventionen umfassen.

Gilt der BMI auch für Sportler und Bodybuilder?

Für Sportler und Menschen mit überdurchschnittlicher Muskelmasse ist der BMI nur bedingt aussagekräftig und kann irreführende Ergebnisse liefern. Da Muskelgewebe dichter und schwerer ist als Fettgewebe, können sehr muskulöse Menschen einen BMI im "übergewichtigen" Bereich haben, obwohl ihr Körperfettanteil niedrig ist. Ein professioneller Bodybuilder mit 95 kg bei 1,80 m hätte beispielsweise einen BMI von 29,3 (Übergewicht), könnte aber einen Körperfettanteil von unter 10% haben und damit sehr fit sein. Für Sportler sind andere Messungen wie der Körperfettanteil (gemessen durch Bioimpedanzanalyse oder Hautfaltenmessung), der Taillenumfang oder DEXA-Scans besser geeignet, um die tatsächliche Körperzusammensetzung und den Gesundheitszustand zu beurteilen.

Wie unterscheidet sich der BMI bei Kindern von dem bei Erwachsenen?

Bei Kindern und Jugendlichen (2-19 Jahre) wird der BMI zwar mit derselben Formel berechnet, aber anders interpretiert. Es werden alters- und geschlechtsspezifische Perzentilkurven verwendet. Ein BMI zwischen der 10. und 90. Perzentile gilt als normal, über der 90. als Übergewicht, über der 97. als Adipositas.

Wie oft sollte ich meinen BMI überprüfen?

Für die meisten Erwachsenen mit stabilem Gewicht reicht eine BMI-Kontrolle alle paar Monate oder bei der jährlichen Gesundheitsuntersuchung. Bei aktiver Gewichtsabnahme kann wöchentliche Kontrolle sinnvoll sein. Wiegen Sie sich immer unter gleichen Bedingungen: morgens, nüchtern, ohne Kleidung.

Was sollte ich tun, wenn mein BMI außerhalb des Normalbereichs liegt?

Wenn Ihr BMI außerhalb des Normalbereichs liegt, empfiehlt sich ein Gespräch mit dem Hausarzt. Bei erhöhtem BMI helfen Lebensstiländerungen wie ausgewogenere Ernährung, mehr Bewegung und besserer Schlaf. Bei Untergewicht sollten mögliche Ursachen abgeklärt werden. Vermeiden Sie Crash-Diäten – nachhaltige Änderungen sind langfristig erfolgreicher.

Evidenzbasiert

Dieser BMI Rechner verwendet die standardisierten Formeln und Klassifikationskriterien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Deutschen Adipositas Gesellschaft. Die bereitgestellten Informationen basieren auf wissenschaftlich überprüfter Forschung und internationalen Gesundheitsrichtlinien.

Zuletzt überprüft und aktualisiert: 15. Februar 2026

⚠️ Medizinischer Haftungsausschluss

Dieser BMI Rechner dient ausschließlich Informations- und Aufklärungszwecken. Er stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlungsempfehlung dar. Der BMI ist ein Screening-Tool mit bekannten Einschränkungen; er misst nicht direkt das Körperfett und berücksichtigt keine individuellen Unterschiede in der Körperzusammensetzung wie Muskelmasse, Knochendichte oder Wassereinlagerungen. Die Ergebnisse sollten im Kontext Ihrer gesamten Gesundheit interpretiert und mit einem qualifizierten Arzt besprochen werden. Bei Bedenken bezüglich Ihres Gewichts oder Ihrer Gesundheit konsultieren Sie bitte einen Hausarzt, Internisten, Ernährungsmediziner oder Diätassistenten, der auf Basis Ihres vollständigen Gesundheitsbildes individuelle Empfehlungen geben kann. Dieser Rechner ersetzt keine professionelle medizinische Untersuchung oder Beratung.

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