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Rentenrechner

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🔥 Beliebt ✓ Kostenlos Aktualisiert 15. Februar 2026

Berechnen Sie Ihre gesetzliche Rente basierend auf Ihrem Einkommen und Ihren Rentenpunkten. Ermitteln Sie Ihre Rentenlücke und planen Sie Ihre private Altersvorsorge. Basierend auf aktuellen Daten der Deutschen Rentenversicherung.

💡

Wie wird meine Rente berechnet?

Die gesetzliche Rente in Deutschland wird nach einer einfachen Formel berechnet:

  1. Rentenformel: Entgeltpunkte × Zugangsfaktor × Rentenartfaktor × Rentenwert
  2. Aktueller Rentenwert: 39,32 € pro Entgeltpunkt (2025)
  3. Entgeltpunkt: 1 Jahr Arbeit mit Durchschnittsentgelt (50.493 €) = 1 Punkt
Beispiel: Bei 45 Entgeltpunkten und regulärem Renteneintritt mit 67 Jahren: 45 × 1,0 × 1,0 × 39,32 € = 1.769,40 € brutto/Monat. Nach Abzug von Kranken- und Pflegeversicherung (~11%) verbleiben etwa 1.575 € netto.
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📚 Wie funktioniert die gesetzliche Rente in Deutschland?

Die gesetzliche Rentenversicherung ist das wichtigste Standbein der Altersvorsorge in Deutschland. Sie basiert auf dem Umlageverfahren: Die heutigen Beitragszahler finanzieren die heutigen Renten.

📐 Die Rentenformel

Monatliche Rente = Entgeltpunkte × Zugangsfaktor × Rentenartfaktor × Rentenwert

Beispiel: 40 Punkte × 1,0 × 1,0 × 39,32 € = 1.572,80 € brutto/Monat

Was sind Entgeltpunkte?

Entgeltpunkte (auch Rentenpunkte genannt) sind das Herzstück der Rentenberechnung:

  • 1 Entgeltpunkt = 1 Jahr Arbeit mit Durchschnittsverdienst (50.493 € in 2025)
  • Verdienen Sie mehr, erhalten Sie mehr Punkte (max. ca. 2,1 Punkte/Jahr)
  • Verdienen Sie weniger, erhalten Sie entsprechend weniger Punkte
  • Die Punkte aus allen Beitragsjahren werden addiert

💡 Aktueller Rentenwert 2025

Der aktuelle Rentenwert bestimmt, wie viel ein Entgeltpunkt wert ist:

  • 1. Halbjahr 2025: 39,32 €
  • Seit Juli 2024 gilt ein einheitlicher Wert für Ost und West
  • Der Rentenwert wird jährlich zum 1. Juli angepasst

Der Zugangsfaktor

Der Zugangsfaktor berücksichtigt, wann Sie in Rente gehen:

  • Regulärer Renteneintritt (67): Zugangsfaktor = 1,0
  • Früher (ab 63): Abzug von 0,3% pro Monat (max. 14,4%)
  • Später (bis 70): Zuschlag von 0,5% pro Monat (max. 18%)

🎂 Wann kann ich in Rente gehen?

Das Rentenalter in Deutschland ist abhängig von Ihrem Geburtsjahr und Ihrer Versicherungshistorie.

Regelaltersrente

Die Regelaltersgrenze bestimmt, ab wann Sie ohne Abschläge in Rente gehen können:

Geburtsjahrgang Regelaltersgrenze Frühester Eintritt (mit Abschlägen)
195866 Jahre63 Jahre
195966 Jahre + 2 Monate63 Jahre
196066 Jahre + 4 Monate63 Jahre
196166 Jahre + 6 Monate63 Jahre
196266 Jahre + 8 Monate63 Jahre
196366 Jahre + 10 Monate63 Jahre
1964 oder später67 Jahre63 Jahre

⚠️ Abschläge bei frühem Renteneintritt

Jeder Monat vor der Regelaltersgrenze kostet 0,3% Abschlag. Bei 4 Jahren früherem Eintritt (48 Monate) sind das 14,4% weniger Rente – lebenslang!

Rente mit 63 für langjährig Versicherte

Mit 45 Versicherungsjahren können Sie ohne Abschläge in Rente gehen:

  • Jahrgang 1952 oder früher: Mit 63 Jahren
  • Jahrgang 1953-1963: Stufenweise Anhebung
  • Jahrgang 1964 oder später: Mit 65 Jahren

📊 Durchschnittliche Renten in Deutschland

Wie hoch sind die Renten in Deutschland tatsächlich? Die Deutsche Rentenversicherung veröffentlicht regelmäßig Statistiken.

Rentenart Männer (West) Frauen (West) Männer (Ost) Frauen (Ost)
Altersrente (Durchschnitt)1.476 €884 €1.387 €1.152 €
Altersrente nach 45 Jahren1.837 €1.497 €1.730 €1.505 €
Erwerbsminderungsrente986 €773 €947 €798 €

Quelle: Deutsche Rentenversicherung, Rentenbestand 2023, Bruttorenten vor Abzügen

💡 Warum sind Frauenrenten niedriger?

Die Unterschiede entstehen durch:

  • Historisch niedrigere Erwerbsquoten
  • Mehr Teilzeitarbeit und Minijobs
  • Unterbrechungen für Kindererziehung
  • Geringere Durchschnittslöhne (Gender Pay Gap)

Rentenniveau in Deutschland

Das Rentenniveau beschreibt das Verhältnis der Standardrente zum Durchschnittseinkommen:

  • Aktuelles Rentenniveau: ca. 48%
  • Standardrente (45 Entgeltpunkte): ca. 1.770 € brutto
  • Gesetzliche Untergrenze: 48% bis 2025, danach 43%

🏛️ Die drei Säulen der Altersvorsorge

Das deutsche Rentensystem basiert auf drei Säulen, die zusammen Ihre Altersversorgung bilden.

🏛️

1. Säule: Gesetzliche Rente

Pflichtversicherung für Arbeitnehmer. Beitrag: 18,6% des Bruttogehalts (Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil). Basis der Altersvorsorge.

💼

2. Säule: Betriebliche Altersvorsorge

Vom Arbeitgeber unterstützte Vorsorge (Direktversicherung, Pensionskasse, etc.). Steuer- und sozialabgabenbegünstigt durch Entgeltumwandlung.

🏠

3. Säule: Private Vorsorge

Eigenverantwortliche Absicherung: Riester-Rente, Rürup-Rente, private Rentenversicherung, Immobilien, ETF-Sparpläne.

Riester-Rente

Die Riester-Rente ist staatlich gefördert:

  • Grundzulage: 175 € pro Jahr
  • Kinderzulage: 185-300 € pro Kind und Jahr
  • Steuervorteil: Bis zu 2.100 € als Sonderausgaben absetzbar
  • Mindesteigenbeitrag: 4% des Vorjahres-Bruttoeinkommens

Rürup-Rente (Basisrente)

Die Rürup-Rente ist besonders für Selbstständige interessant:

  • Steuerlich absetzbar: Bis zu 27.566 € (2025, Alleinstehende)
  • Keine Zulagen: Aber hohe Steuervorteile
  • Lebenslange Rente: Keine Kapitalauszahlung möglich

💡 Die Rentenlücke verstehen und schließen

Die Rentenlücke ist die Differenz zwischen Ihrem gewünschten Einkommen im Alter und Ihren tatsächlichen Renteneinkünften.

📐 Rentenlücke berechnen

Rentenlücke = Wunsch-Einkommen − (Gesetzliche Rente + Betriebsrente + Private Rente)

Beispiel: 2.400 € gewünscht − 1.800 € Gesamtrente = 600 € Rentenlücke/Monat

Wie viel Einkommen brauche ich im Alter?

Experten empfehlen 70-80% des letzten Nettoeinkommens als Ziel:

  • 70%: Basisversorgung – deckt Grundbedürfnisse
  • 80%: Komfortversorgung – erhält Lebensstandard
  • 90%+: Wenn Sie im Alter mehr reisen oder aktiv sein möchten

🎯 Die 4%-Regel für Ihre Rentenlücke

Um eine monatliche Rentenlücke zu schließen, benötigen Sie Kapital:

  • 600 € Lücke/Monat = 7.200 € pro Jahr
  • Benötigtes Kapital: 7.200 € × 25 = 180.000 €
  • Bei 4% Entnahme pro Jahr reicht das Kapital etwa 25-30 Jahre
📈

ETF-Sparplan

Kostengünstig und flexibel. Historische Rendite ca. 7% p.a. Ideal für langfristigen Vermögensaufbau.

🏠

Immobilien

Mietfreies Wohnen im Alter oder Mieteinnahmen. Eigenkapital erforderlich, aber inflationsgeschützt.

📊

Betriebliche Altersvorsorge

Steuer- und Sozialabgaben sparen. Arbeitgeberzuschuss sichern. Pflicht zur Mindestförderung.

📈 Vermögen nach Alter: Wie stehen Sie da?

Die Deutsche Bundesbank erhebt regelmäßig Daten zum Vermögen privater Haushalte (PHF-Studie 2023).

Altersgruppe Median Nettovermögen Durchschnitt Top 20%
Unter 35 Jahre17.300 €67.600 €100.000 €
35-44 Jahre70.800 €166.000 €250.000 €
45-54 Jahre127.000 €288.000 €400.000 €
55-64 Jahre180.000 €380.000 €550.000 €
65-74 Jahre168.000 €350.000 €500.000 €
75+ Jahre130.000 €280.000 €400.000 €

Quelle: Deutsche Bundesbank, PHF-Studie 2023 (veröffentlicht 2024)

💡 Median vs. Durchschnitt

Der Median teilt die Haushalte in zwei Hälften – 50% haben mehr, 50% haben weniger. Der Durchschnitt wird durch sehr hohe Vermögen nach oben verzerrt. Der Median ist daher aussagekräftiger für den "typischen" Haushalt.

Warum sinkt das Vermögen ab 65?

Ab dem Renteneintritt beginnt die Entsparphase:

  • Vermögen wird für den Lebensunterhalt verwendet
  • Erbschaften an die nächste Generation
  • Pflegekosten im hohen Alter
  • Niedrigere Einkommen bedeuten weniger Sparfähigkeit

💶 Steuern und Abzüge auf Ihre Rente

Von Ihrer Bruttorente werden verschiedene Beträge abgezogen, bevor Sie Ihre Nettorente erhalten.

Kranken- und Pflegeversicherung

Als Rentner zahlen Sie weiterhin Beiträge:

  • Krankenversicherung: ca. 7,3% + kassenindividueller Zusatzbeitrag (ca. 1,7%)
  • Pflegeversicherung: 3,4% (mit Kindern) oder 4,0% (kinderlos)
  • Gesamtabzug: ca. 11-13% der Bruttorente

⚠️ Rentenbesteuerung steigt

Der steuerpflichtige Anteil der Rente steigt jährlich:

  • Rentenbeginn 2024: 84% steuerpflichtig
  • Rentenbeginn 2025: 83,5% steuerpflichtig
  • Ab 2058: 100% steuerpflichtig

Beispielrechnung: Von Brutto zu Netto

📐 Beispiel: 1.600 € Bruttorente (Rentenbeginn 2025)

  • Bruttorente: 1.600 €
  • - Krankenversicherung (9%): -144 €
  • - Pflegeversicherung (3,4%): -54 €
  • = Vor Steuern: 1.402 €
  • - Einkommensteuer (abhängig vom Gesamteinkommen): ca. -50 €
  • = Nettorente: ca. 1.350 €

⚠️ Häufige Fehler bei der Rentenplanung

Vermeiden Sie diese typischen Fehler, die viele Deutsche bei der Altersvorsorge machen.

Zu spät anfangen

Jedes Jahr zählt! Wer mit 25 statt mit 35 anfängt zu sparen, kann bei gleicher Sparrate ein deutlich höheres Endvermögen erreichen (Zinseszinseffekt).

Inflation unterschätzen

Bei 2% Inflation sind 1.000 € in 30 Jahren nur noch 552 € wert. Planen Sie mit inflationsbereinigten Werten!

Nur auf gesetzliche Rente setzen

Das Rentenniveau sinkt langfristig. Ohne private Vorsorge droht eine erhebliche Versorgungslücke.

Arbeitgeberzuschuss verschenken

Bei der betrieblichen Altersvorsorge muss der Arbeitgeber mindestens 15% zuschüssen. Nutzen Sie dieses "geschenkte Geld"!

Früh in Rente ohne Rechnung

Die Abschläge bei Frührente gelten lebenslang. 4 Jahre früher = 14,4% weniger – jeden Monat, ein Leben lang.

Pflegekosten ignorieren

Durchschnittliche Heimkosten: 2.500-4.000 €/Monat. Die Pflegeversicherung deckt nur einen Teil. Zusatzversicherung prüfen!

❓ Häufig gestellte Fragen zur Rente

Wie viel Rente bekomme ich bei 2.500 € brutto?

Bei einem Bruttogehalt von 2.500 € monatlich (30.000 € jährlich) erhalten Sie etwa 0,59 Entgeltpunkte pro Jahr (30.000 € ÷ 50.493 €). Nach 40 Berufsjahren wären das ca. 23,6 Punkte = 928 € Bruttorente. Mit Abzügen bleiben etwa 830 € netto.

Kann ich mit 63 in Rente gehen?

Ja, aber mit Einschränkungen: Mit mindestens 35 Versicherungsjahren können Sie ab 63 in Rente gehen – allerdings mit Abschlägen von 0,3% pro Monat vor der Regelaltersgrenze (bis zu 14,4%). Mit 45 Versicherungsjahren können Sie ohne Abschläge früher in Rente.

Wie viel Geld sollte ich für die Rente gespart haben?

Als Faustregel gilt: Um 500 € monatlich zusätzlich zur gesetzlichen Rente zu haben, benötigen Sie etwa 150.000 € Kapital (bei 4% Entnahmeregel). Das Medianvermögen deutscher Haushalte im Alter 55-64 beträgt 180.000 €.

Lohnt sich die Riester-Rente noch?

Die Riester-Rente lohnt sich vor allem für Familien mit Kindern (bis zu 300 € Kinderzulage pro Jahr) und Geringverdiener (hohe Förderquote). Alternativen wie ETF-Sparpläne sind flexibler, aber ohne staatliche Förderung.

Wird meine Rente besteuert?

Ja, Renten werden in Deutschland besteuert. Der steuerpflichtige Anteil hängt vom Rentenbeginn ab: Bei Rentenbeginn 2025 sind 83,5% steuerpflichtig, ab 2058 dann 100%. Der Grundfreibetrag 2025 liegt bei 12.096 € pro Jahr.

Was passiert mit meiner Rente bei Scheidung?

Bei einer Scheidung erfolgt der Versorgungsausgleich: Die während der Ehe erworbenen Rentenansprüche werden hälftig geteilt. Dies gilt für gesetzliche, betriebliche und private Renten.

🌍 Rentenalter im internationalen Vergleich

Wie steht Deutschland im europäischen Vergleich beim Rentenalter da?

Land Aktuelles Rentenalter Geplantes Rentenalter
🇩🇪 Deutschland67 Jahre67 Jahre
🇫🇷 Frankreich64 Jahre64 Jahre (ab 2030)
🇮🇹 Italien67 Jahre67 Jahre
🇪🇸 Spanien65-67 Jahre67 Jahre (ab 2027)
🇳🇱 Niederlande67 Jahre67 Jahre 3 Monate (ab 2028)
🇦🇹 Österreich65/60 Jahre (M/F)65 Jahre (Angleichung bis 2033)
🇨🇭 Schweiz65/64 Jahre (M/F)65 Jahre (Angleichung bis 2028)
🇩🇰 Dänemark67 Jahre69 Jahre (ab 2035)

💡 Trend: Steigendes Rentenalter

Fast alle europäischen Länder heben das Rentenalter an, um die Rentensysteme angesichts der alternden Bevölkerung zu stabilisieren. Dänemark koppelt das Rentenalter sogar an die Lebenserwartung.

✅ Tipps zur Rentenoptimierung

Mit diesen Strategien können Sie Ihre Altersvorsorge optimieren.

📋

Renteninformation prüfen

Prüfen Sie jährlich Ihre Renteninformation auf Fehler. Fehlende Zeiten (Ausbildung, Kindererziehung) können nachgemeldet werden.

💰

Freiwillige Beiträge

Lücken im Versicherungsverlauf können durch freiwillige Beiträge geschlossen werden. Besonders sinnvoll für fehlende Schulzeiten.

👶

Kindererziehungszeiten

Für jedes Kind werden bis zu 3 Jahre Kindererziehungszeit angerechnet – das entspricht etwa 3 Entgeltpunkten pro Kind!

🎓

Ausbildungszeiten

Schulzeiten ab dem 17. Lebensjahr und Studium können als Anrechnungszeiten gelten und die Wartezeit verkürzen.

Länger arbeiten

Jedes Jahr über 67 hinaus bringt 6% mehr Rente (Zugangsfaktor). Gleichzeitig sammeln Sie weitere Entgeltpunkte.

🏢

Betriebsrente nutzen

Der Arbeitgeber muss mindestens 15% Zuschuss zur Entgeltumwandlung zahlen. Prüfen Sie, ob mehr möglich ist!

❓ Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie berechne ich meine Rentenpunkte?

Ihre Rentenpunkte (Entgeltpunkte) berechnen sich aus Ihrem Bruttojahreseinkommen geteilt durch das Durchschnittsentgelt. Formel: Entgeltpunkte = Ihr Jahresbrutto ÷ Durchschnittsentgelt (50.493 € in 2025). Bei einem Jahresgehalt von 60.000 € erhalten Sie also ca. 1,19 Entgeltpunkte.

Wo finde ich meine bisherigen Entgeltpunkte?

Ihre bisherigen Entgeltpunkte finden Sie in Ihrer Renteninformation, die Sie jährlich von der Deutschen Rentenversicherung erhalten (ab 27 Jahren mit mindestens 5 Beitragsjahren). Sie können Ihre Daten auch online beim eService der DRV einsehen.

Was ist der Unterschied zwischen Brutto- und Nettorente?

Die Bruttorente ist der Betrag aus der Rentenformel. Die Nettorente ist das, was tatsächlich auf Ihrem Konto landet – nach Abzug von Krankenversicherung (ca. 9%), Pflegeversicherung (3,4-4%) und eventuell Steuern. Rechnen Sie mit etwa 11-15% Abzügen.

Kann ich meine Rente durch Zuzahlungen erhöhen?

Ja! Es gibt mehrere Möglichkeiten: Freiwillige Beiträge (83,70 € bis 1.404,30 € monatlich in 2025), Ausgleichszahlungen für geplante Frührente, oder Nachzahlungen für Ausbildungszeiten.

Wie wirkt sich Teilzeitarbeit auf meine Rente aus?

Teilzeitarbeit führt zu proportional weniger Entgeltpunkten. Bei 50% Teilzeit erhalten Sie nur etwa die Hälfte der Punkte eines Vollzeitbeschäftigten. Über 20 Jahre Teilzeit fehlen so 10 Punkte (= 393 € weniger Rente monatlich).

Was passiert mit meiner Rente, wenn ich ins Ausland ziehe?

Die deutsche Rente wird grundsätzlich auch ins Ausland gezahlt. Innerhalb der EU, des EWR und der Schweiz gibt es keine Einschränkungen. Bei anderen Ländern können Kürzungen entstehen.

Wie funktioniert die Erwerbsminderungsrente?

Die Erwerbsminderungsrente erhalten Sie, wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen weniger als 6 Stunden (teilweise EM) oder weniger als 3 Stunden (volle EM) täglich arbeiten können. Voraussetzung: mindestens 5 Jahre Beitragszeit.

Was ist die Grundrente und wer bekommt sie?

Die Grundrente (seit 2021) ist ein Zuschlag für langjährig Versicherte mit niedrigem Einkommen. Voraussetzungen: mindestens 33 Jahre Grundrentenzeiten, durchschnittlich 30-80% des Durchschnittsverdienstes. Der Zuschlag kann bis zu 418 € monatlich betragen.

✓ Expertengeprüft

Verifizierte Informationen

Die Berechnungen und Informationen auf dieser Seite basieren auf offiziellen Daten der Deutschen Rentenversicherung und der Deutschen Bundesbank (PHF-Studie 2023). Die Rentenformel und aktuellen Werte entsprechen dem Stand 2025.

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