Rentenrechner
Berechnen Sie Ihre gesetzliche Rente basierend auf Ihrem Einkommen und Ihren Rentenpunkten. Ermitteln Sie Ihre Rentenlücke und planen Sie Ihre private Altersvorsorge. Basierend auf aktuellen Daten der Deutschen Rentenversicherung.
Wie wird meine Rente berechnet?
Die gesetzliche Rente in Deutschland wird nach einer einfachen Formel berechnet:
- Rentenformel: Entgeltpunkte × Zugangsfaktor × Rentenartfaktor × Rentenwert
- Aktueller Rentenwert: 39,32 € pro Entgeltpunkt (2025)
- Entgeltpunkt: 1 Jahr Arbeit mit Durchschnittsentgelt (50.493 €) = 1 Punkt
📋 Nettovermögen nach Alter (Bundesbank PHF 2023)
| Altersgruppe | Median | Durchschnitt | Top 20% |
|---|---|---|---|
| Unter 35 | 17.300 € | 67.600 € | 100.000 € |
| 35-44 | 70.800 € | 166.000 € | 250.000 € |
| 45-54 | 127.000 € | 288.000 € | 400.000 € |
| 55-64 | 180.000 € | 380.000 € | 550.000 € |
| 65-74 | 168.000 € | 350.000 € | 500.000 € |
| 75+ | 130.000 € | 280.000 € | 400.000 € |
📚 Wie funktioniert die gesetzliche Rente in Deutschland?
Die gesetzliche Rentenversicherung ist das wichtigste Standbein der Altersvorsorge in Deutschland. Sie basiert auf dem Umlageverfahren: Die heutigen Beitragszahler finanzieren die heutigen Renten.
📐 Die Rentenformel
Beispiel: 40 Punkte × 1,0 × 1,0 × 39,32 € = 1.572,80 € brutto/Monat
Was sind Entgeltpunkte?
Entgeltpunkte (auch Rentenpunkte genannt) sind das Herzstück der Rentenberechnung:
- 1 Entgeltpunkt = 1 Jahr Arbeit mit Durchschnittsverdienst (50.493 € in 2025)
- Verdienen Sie mehr, erhalten Sie mehr Punkte (max. ca. 2,1 Punkte/Jahr)
- Verdienen Sie weniger, erhalten Sie entsprechend weniger Punkte
- Die Punkte aus allen Beitragsjahren werden addiert
💡 Aktueller Rentenwert 2025
Der aktuelle Rentenwert bestimmt, wie viel ein Entgeltpunkt wert ist:
- 1. Halbjahr 2025: 39,32 €
- Seit Juli 2024 gilt ein einheitlicher Wert für Ost und West
- Der Rentenwert wird jährlich zum 1. Juli angepasst
Der Zugangsfaktor
Der Zugangsfaktor berücksichtigt, wann Sie in Rente gehen:
- Regulärer Renteneintritt (67): Zugangsfaktor = 1,0
- Früher (ab 63): Abzug von 0,3% pro Monat (max. 14,4%)
- Später (bis 70): Zuschlag von 0,5% pro Monat (max. 18%)
🎂 Wann kann ich in Rente gehen?
Das Rentenalter in Deutschland ist abhängig von Ihrem Geburtsjahr und Ihrer Versicherungshistorie.
Regelaltersrente
Die Regelaltersgrenze bestimmt, ab wann Sie ohne Abschläge in Rente gehen können:
| Geburtsjahrgang | Regelaltersgrenze | Frühester Eintritt (mit Abschlägen) |
|---|---|---|
| 1958 | 66 Jahre | 63 Jahre |
| 1959 | 66 Jahre + 2 Monate | 63 Jahre |
| 1960 | 66 Jahre + 4 Monate | 63 Jahre |
| 1961 | 66 Jahre + 6 Monate | 63 Jahre |
| 1962 | 66 Jahre + 8 Monate | 63 Jahre |
| 1963 | 66 Jahre + 10 Monate | 63 Jahre |
| 1964 oder später | 67 Jahre | 63 Jahre |
⚠️ Abschläge bei frühem Renteneintritt
Jeder Monat vor der Regelaltersgrenze kostet 0,3% Abschlag. Bei 4 Jahren früherem Eintritt (48 Monate) sind das 14,4% weniger Rente – lebenslang!
Rente mit 63 für langjährig Versicherte
Mit 45 Versicherungsjahren können Sie ohne Abschläge in Rente gehen:
- Jahrgang 1952 oder früher: Mit 63 Jahren
- Jahrgang 1953-1963: Stufenweise Anhebung
- Jahrgang 1964 oder später: Mit 65 Jahren
📊 Durchschnittliche Renten in Deutschland
Wie hoch sind die Renten in Deutschland tatsächlich? Die Deutsche Rentenversicherung veröffentlicht regelmäßig Statistiken.
| Rentenart | Männer (West) | Frauen (West) | Männer (Ost) | Frauen (Ost) |
|---|---|---|---|---|
| Altersrente (Durchschnitt) | 1.476 € | 884 € | 1.387 € | 1.152 € |
| Altersrente nach 45 Jahren | 1.837 € | 1.497 € | 1.730 € | 1.505 € |
| Erwerbsminderungsrente | 986 € | 773 € | 947 € | 798 € |
Quelle: Deutsche Rentenversicherung, Rentenbestand 2023, Bruttorenten vor Abzügen
💡 Warum sind Frauenrenten niedriger?
Die Unterschiede entstehen durch:
- Historisch niedrigere Erwerbsquoten
- Mehr Teilzeitarbeit und Minijobs
- Unterbrechungen für Kindererziehung
- Geringere Durchschnittslöhne (Gender Pay Gap)
Rentenniveau in Deutschland
Das Rentenniveau beschreibt das Verhältnis der Standardrente zum Durchschnittseinkommen:
- Aktuelles Rentenniveau: ca. 48%
- Standardrente (45 Entgeltpunkte): ca. 1.770 € brutto
- Gesetzliche Untergrenze: 48% bis 2025, danach 43%
🏛️ Die drei Säulen der Altersvorsorge
Das deutsche Rentensystem basiert auf drei Säulen, die zusammen Ihre Altersversorgung bilden.
1. Säule: Gesetzliche Rente
Pflichtversicherung für Arbeitnehmer. Beitrag: 18,6% des Bruttogehalts (Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil). Basis der Altersvorsorge.
2. Säule: Betriebliche Altersvorsorge
Vom Arbeitgeber unterstützte Vorsorge (Direktversicherung, Pensionskasse, etc.). Steuer- und sozialabgabenbegünstigt durch Entgeltumwandlung.
3. Säule: Private Vorsorge
Eigenverantwortliche Absicherung: Riester-Rente, Rürup-Rente, private Rentenversicherung, Immobilien, ETF-Sparpläne.
Riester-Rente
Die Riester-Rente ist staatlich gefördert:
- Grundzulage: 175 € pro Jahr
- Kinderzulage: 185-300 € pro Kind und Jahr
- Steuervorteil: Bis zu 2.100 € als Sonderausgaben absetzbar
- Mindesteigenbeitrag: 4% des Vorjahres-Bruttoeinkommens
Rürup-Rente (Basisrente)
Die Rürup-Rente ist besonders für Selbstständige interessant:
- Steuerlich absetzbar: Bis zu 27.566 € (2025, Alleinstehende)
- Keine Zulagen: Aber hohe Steuervorteile
- Lebenslange Rente: Keine Kapitalauszahlung möglich
💡 Die Rentenlücke verstehen und schließen
Die Rentenlücke ist die Differenz zwischen Ihrem gewünschten Einkommen im Alter und Ihren tatsächlichen Renteneinkünften.
📐 Rentenlücke berechnen
Beispiel: 2.400 € gewünscht − 1.800 € Gesamtrente = 600 € Rentenlücke/Monat
Wie viel Einkommen brauche ich im Alter?
Experten empfehlen 70-80% des letzten Nettoeinkommens als Ziel:
- 70%: Basisversorgung – deckt Grundbedürfnisse
- 80%: Komfortversorgung – erhält Lebensstandard
- 90%+: Wenn Sie im Alter mehr reisen oder aktiv sein möchten
🎯 Die 4%-Regel für Ihre Rentenlücke
Um eine monatliche Rentenlücke zu schließen, benötigen Sie Kapital:
- 600 € Lücke/Monat = 7.200 € pro Jahr
- Benötigtes Kapital: 7.200 € × 25 = 180.000 €
- Bei 4% Entnahme pro Jahr reicht das Kapital etwa 25-30 Jahre
ETF-Sparplan
Kostengünstig und flexibel. Historische Rendite ca. 7% p.a. Ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
Immobilien
Mietfreies Wohnen im Alter oder Mieteinnahmen. Eigenkapital erforderlich, aber inflationsgeschützt.
Betriebliche Altersvorsorge
Steuer- und Sozialabgaben sparen. Arbeitgeberzuschuss sichern. Pflicht zur Mindestförderung.
📈 Vermögen nach Alter: Wie stehen Sie da?
Die Deutsche Bundesbank erhebt regelmäßig Daten zum Vermögen privater Haushalte (PHF-Studie 2023).
| Altersgruppe | Median Nettovermögen | Durchschnitt | Top 20% |
|---|---|---|---|
| Unter 35 Jahre | 17.300 € | 67.600 € | 100.000 € |
| 35-44 Jahre | 70.800 € | 166.000 € | 250.000 € |
| 45-54 Jahre | 127.000 € | 288.000 € | 400.000 € |
| 55-64 Jahre | 180.000 € | 380.000 € | 550.000 € |
| 65-74 Jahre | 168.000 € | 350.000 € | 500.000 € |
| 75+ Jahre | 130.000 € | 280.000 € | 400.000 € |
Quelle: Deutsche Bundesbank, PHF-Studie 2023 (veröffentlicht 2024)
💡 Median vs. Durchschnitt
Der Median teilt die Haushalte in zwei Hälften – 50% haben mehr, 50% haben weniger. Der Durchschnitt wird durch sehr hohe Vermögen nach oben verzerrt. Der Median ist daher aussagekräftiger für den "typischen" Haushalt.
Warum sinkt das Vermögen ab 65?
Ab dem Renteneintritt beginnt die Entsparphase:
- Vermögen wird für den Lebensunterhalt verwendet
- Erbschaften an die nächste Generation
- Pflegekosten im hohen Alter
- Niedrigere Einkommen bedeuten weniger Sparfähigkeit
💶 Steuern und Abzüge auf Ihre Rente
Von Ihrer Bruttorente werden verschiedene Beträge abgezogen, bevor Sie Ihre Nettorente erhalten.
Kranken- und Pflegeversicherung
Als Rentner zahlen Sie weiterhin Beiträge:
- Krankenversicherung: ca. 7,3% + kassenindividueller Zusatzbeitrag (ca. 1,7%)
- Pflegeversicherung: 3,4% (mit Kindern) oder 4,0% (kinderlos)
- Gesamtabzug: ca. 11-13% der Bruttorente
⚠️ Rentenbesteuerung steigt
Der steuerpflichtige Anteil der Rente steigt jährlich:
- Rentenbeginn 2024: 84% steuerpflichtig
- Rentenbeginn 2025: 83,5% steuerpflichtig
- Ab 2058: 100% steuerpflichtig
Beispielrechnung: Von Brutto zu Netto
📐 Beispiel: 1.600 € Bruttorente (Rentenbeginn 2025)
- Bruttorente: 1.600 €
- - Krankenversicherung (9%): -144 €
- - Pflegeversicherung (3,4%): -54 €
- = Vor Steuern: 1.402 €
- - Einkommensteuer (abhängig vom Gesamteinkommen): ca. -50 €
- = Nettorente: ca. 1.350 €
⚠️ Häufige Fehler bei der Rentenplanung
Vermeiden Sie diese typischen Fehler, die viele Deutsche bei der Altersvorsorge machen.
Zu spät anfangen
Jedes Jahr zählt! Wer mit 25 statt mit 35 anfängt zu sparen, kann bei gleicher Sparrate ein deutlich höheres Endvermögen erreichen (Zinseszinseffekt).
Inflation unterschätzen
Bei 2% Inflation sind 1.000 € in 30 Jahren nur noch 552 € wert. Planen Sie mit inflationsbereinigten Werten!
Nur auf gesetzliche Rente setzen
Das Rentenniveau sinkt langfristig. Ohne private Vorsorge droht eine erhebliche Versorgungslücke.
Arbeitgeberzuschuss verschenken
Bei der betrieblichen Altersvorsorge muss der Arbeitgeber mindestens 15% zuschüssen. Nutzen Sie dieses "geschenkte Geld"!
Früh in Rente ohne Rechnung
Die Abschläge bei Frührente gelten lebenslang. 4 Jahre früher = 14,4% weniger – jeden Monat, ein Leben lang.
Pflegekosten ignorieren
Durchschnittliche Heimkosten: 2.500-4.000 €/Monat. Die Pflegeversicherung deckt nur einen Teil. Zusatzversicherung prüfen!
❓ Häufig gestellte Fragen zur Rente
Wie viel Rente bekomme ich bei 2.500 € brutto?
Bei einem Bruttogehalt von 2.500 € monatlich (30.000 € jährlich) erhalten Sie etwa 0,59 Entgeltpunkte pro Jahr (30.000 € ÷ 50.493 €). Nach 40 Berufsjahren wären das ca. 23,6 Punkte = 928 € Bruttorente. Mit Abzügen bleiben etwa 830 € netto.
Kann ich mit 63 in Rente gehen?
Ja, aber mit Einschränkungen: Mit mindestens 35 Versicherungsjahren können Sie ab 63 in Rente gehen – allerdings mit Abschlägen von 0,3% pro Monat vor der Regelaltersgrenze (bis zu 14,4%). Mit 45 Versicherungsjahren können Sie ohne Abschläge früher in Rente.
Wie viel Geld sollte ich für die Rente gespart haben?
Als Faustregel gilt: Um 500 € monatlich zusätzlich zur gesetzlichen Rente zu haben, benötigen Sie etwa 150.000 € Kapital (bei 4% Entnahmeregel). Das Medianvermögen deutscher Haushalte im Alter 55-64 beträgt 180.000 €.
Lohnt sich die Riester-Rente noch?
Die Riester-Rente lohnt sich vor allem für Familien mit Kindern (bis zu 300 € Kinderzulage pro Jahr) und Geringverdiener (hohe Förderquote). Alternativen wie ETF-Sparpläne sind flexibler, aber ohne staatliche Förderung.
Wird meine Rente besteuert?
Ja, Renten werden in Deutschland besteuert. Der steuerpflichtige Anteil hängt vom Rentenbeginn ab: Bei Rentenbeginn 2025 sind 83,5% steuerpflichtig, ab 2058 dann 100%. Der Grundfreibetrag 2025 liegt bei 12.096 € pro Jahr.
Was passiert mit meiner Rente bei Scheidung?
Bei einer Scheidung erfolgt der Versorgungsausgleich: Die während der Ehe erworbenen Rentenansprüche werden hälftig geteilt. Dies gilt für gesetzliche, betriebliche und private Renten.
🌍 Rentenalter im internationalen Vergleich
Wie steht Deutschland im europäischen Vergleich beim Rentenalter da?
| Land | Aktuelles Rentenalter | Geplantes Rentenalter |
|---|---|---|
| 🇩🇪 Deutschland | 67 Jahre | 67 Jahre |
| 🇫🇷 Frankreich | 64 Jahre | 64 Jahre (ab 2030) |
| 🇮🇹 Italien | 67 Jahre | 67 Jahre |
| 🇪🇸 Spanien | 65-67 Jahre | 67 Jahre (ab 2027) |
| 🇳🇱 Niederlande | 67 Jahre | 67 Jahre 3 Monate (ab 2028) |
| 🇦🇹 Österreich | 65/60 Jahre (M/F) | 65 Jahre (Angleichung bis 2033) |
| 🇨🇭 Schweiz | 65/64 Jahre (M/F) | 65 Jahre (Angleichung bis 2028) |
| 🇩🇰 Dänemark | 67 Jahre | 69 Jahre (ab 2035) |
💡 Trend: Steigendes Rentenalter
Fast alle europäischen Länder heben das Rentenalter an, um die Rentensysteme angesichts der alternden Bevölkerung zu stabilisieren. Dänemark koppelt das Rentenalter sogar an die Lebenserwartung.
✅ Tipps zur Rentenoptimierung
Mit diesen Strategien können Sie Ihre Altersvorsorge optimieren.
Renteninformation prüfen
Prüfen Sie jährlich Ihre Renteninformation auf Fehler. Fehlende Zeiten (Ausbildung, Kindererziehung) können nachgemeldet werden.
Freiwillige Beiträge
Lücken im Versicherungsverlauf können durch freiwillige Beiträge geschlossen werden. Besonders sinnvoll für fehlende Schulzeiten.
Kindererziehungszeiten
Für jedes Kind werden bis zu 3 Jahre Kindererziehungszeit angerechnet – das entspricht etwa 3 Entgeltpunkten pro Kind!
Ausbildungszeiten
Schulzeiten ab dem 17. Lebensjahr und Studium können als Anrechnungszeiten gelten und die Wartezeit verkürzen.
Länger arbeiten
Jedes Jahr über 67 hinaus bringt 6% mehr Rente (Zugangsfaktor). Gleichzeitig sammeln Sie weitere Entgeltpunkte.
Betriebsrente nutzen
Der Arbeitgeber muss mindestens 15% Zuschuss zur Entgeltumwandlung zahlen. Prüfen Sie, ob mehr möglich ist!
❓ Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Ihre Rentenpunkte (Entgeltpunkte) berechnen sich aus Ihrem Bruttojahreseinkommen geteilt durch das Durchschnittsentgelt. Formel: Entgeltpunkte = Ihr Jahresbrutto ÷ Durchschnittsentgelt (50.493 € in 2025). Bei einem Jahresgehalt von 60.000 € erhalten Sie also ca. 1,19 Entgeltpunkte.
Ihre bisherigen Entgeltpunkte finden Sie in Ihrer Renteninformation, die Sie jährlich von der Deutschen Rentenversicherung erhalten (ab 27 Jahren mit mindestens 5 Beitragsjahren). Sie können Ihre Daten auch online beim eService der DRV einsehen.
Die Bruttorente ist der Betrag aus der Rentenformel. Die Nettorente ist das, was tatsächlich auf Ihrem Konto landet – nach Abzug von Krankenversicherung (ca. 9%), Pflegeversicherung (3,4-4%) und eventuell Steuern. Rechnen Sie mit etwa 11-15% Abzügen.
Ja! Es gibt mehrere Möglichkeiten: Freiwillige Beiträge (83,70 € bis 1.404,30 € monatlich in 2025), Ausgleichszahlungen für geplante Frührente, oder Nachzahlungen für Ausbildungszeiten.
Teilzeitarbeit führt zu proportional weniger Entgeltpunkten. Bei 50% Teilzeit erhalten Sie nur etwa die Hälfte der Punkte eines Vollzeitbeschäftigten. Über 20 Jahre Teilzeit fehlen so 10 Punkte (= 393 € weniger Rente monatlich).
Die deutsche Rente wird grundsätzlich auch ins Ausland gezahlt. Innerhalb der EU, des EWR und der Schweiz gibt es keine Einschränkungen. Bei anderen Ländern können Kürzungen entstehen.
Die Erwerbsminderungsrente erhalten Sie, wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen weniger als 6 Stunden (teilweise EM) oder weniger als 3 Stunden (volle EM) täglich arbeiten können. Voraussetzung: mindestens 5 Jahre Beitragszeit.
Die Grundrente (seit 2021) ist ein Zuschlag für langjährig Versicherte mit niedrigem Einkommen. Voraussetzungen: mindestens 33 Jahre Grundrentenzeiten, durchschnittlich 30-80% des Durchschnittsverdienstes. Der Zuschlag kann bis zu 418 € monatlich betragen.
Verifizierte Informationen
Die Berechnungen und Informationen auf dieser Seite basieren auf offiziellen Daten der Deutschen Rentenversicherung und der Deutschen Bundesbank (PHF-Studie 2023). Die Rentenformel und aktuellen Werte entsprechen dem Stand 2025.